Aus der Bezirksvertretung: Autos am Nordsteg?

Aus der Bezirksvertretung: Autos am Nordsteg?

Heiß diskutiert wird der Vorschlag der SPÖ, stadteinwärts eine dritte Spur auf der Nordbrücke zu bauen. Grüne lehnen strikt ab, die FPÖ will sogar noch weiter gehen.Heiß diskutiert wird der Vorschlag der SPÖ, stadteinwärts eine dritte Spur auf der Nordbrücke zu bauen. Grüne lehnen strikt ab, die FPÖ will sogar noch weiter gehen.„Das würde zu einem völligen Verkehrschaos führen. Wohin sollen die KFZ von der Nordbrücke weiterfahren? Schon heute ist auch die Gürtelauffahrt völlig überlastet. Das wird bei den Anrainern im  19. Bezirk große ‘Freude’ auslösen”, so Heinz Berger (Grüne).

Auch der Steinitzsteg („Nordsteg“) wird ins Spiel gebracht. Dieser wurde 1996 als Ersatz für die Nordbrücke, die zu diesem Zeitpunkt saniert wurde, errichtet und ist derzeit nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben. „Wir forden den Steinitzsteg endlich wieder für den motorisierten Individualverkehr zu öffnen. Somit könnte volle Entlastung geschaffen werden“, meint FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Irschik.

In der Bezirksvertretung kam der SPÖ-Antrag für eine 3. Spur auf der Nordbrücke zur Abstimmung und wurde mit der ungewöhnlichen Allianz SPÖ-FPÖ-WIFF beschlossen. Eine Prüfung der ASFINAG wird folgen.

Weitere Bezirks-Infos:

• Die Feuerwache Strebersdorf wird ab Oktober drei Monate lang saniert und in der Zeit vor Ort nicht in Betrieb sein.
• Am Zielpunkt-Standort in der Jedlersdorferstraße soll Ende Juli ein neuer Billa eröffnen.
• Im Donaufeld ist die neue Trafik in der Floridusgasse nun auch Postpartner.
• In der Rußbergstraße wird es Geschwindigkeitsmessungen geben.
• Um die Notwendigkeit eines neuen Schutzwegs auf der Überfuhrstraße (Lorettowiese) zu überprüfen, soll die MA46 eine Sonderzählung durchführen.
• Der Bau der Tiefgarage Pius-Parsch-Platz und die dann mögliche Neugestaltung der Oberfläche soll noch vor dem Sommer im Gemeinderat beschlossen werden. Die Neugestaltung ist für 2018 budgetiert.
• Der Kindergarten Tomaschekstraße in der Schwarzlackenau wird ab 2018 neu errichtet. Dann sind statt wie derzeit sechs Gruppen, elf möglich.     Hannes Neumayer