Ausbau des Gesundheitszentrums

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Erol Holawatsch und Prim. Univ.-Doz.in Dr.in Claudia Wojnarowski. Foto: ÖGK.
Erol Holawatsch und Prim. Univ.-Doz.in Dr.in Claudia Wojnarowski. Foto: ÖGK.

Das Krankenhaus Nord heißt nun Klinik Floridsdorf. Und aus dem Gesundheitszentrum Nord wurde mit 1. Jänner 2020 „Mein Gesundheitszentrum Floridsdorf“!

Mit 1. Jänner 2020 wurde das Gesundheitszentrum Wien-Nord der Wiener Gebietskrankenkasse zu „Mein Gesundheitszentrum Floridsdorf“ der Österreichischen Gesundheitskasse in der Karl-Aschenbrenner-Gasse 3. Für die Patienten ändert das nichts, das medizinische Angebot soll in den nächsten Jahren sogar ausgebaut werden. Der Grund für den neuen Namen des Gesundheitszentrums ist die Zusammenführung der neun Gebietskrankenkassen zur Österreichischen Gesundheitskasse – kurz ÖGK. Wer derzeit bei der WGKK versichert ist, ist automatisch ab 1. Jänner bei der ÖGK. Die e-Card bleibt wie bisher der Zugang zur medizinischen Versorgung. Das gilt natürlich auch für Behandlungen im Gesundheitszentrum Floridsdorf der ÖGK.

„Unser Haus der Gesundheit“ der ÖGK „Wir wollen das medizinische Angebot des Gesundheitszentrums in den nächsten Jahren weiter ausbauen“, sagt Erol Holawatsch. Der Floridsdorfer Gesundheitsmanager wird zukünftig für alle 101 Gesundheitseinrichtungen der ÖGK in ganz Österreich verantwortlich sein. Die 95 Gesundheitszentren, das Hanusch-Krankenhaus und fünf Rehazentren will Holawatsch zum „Haus der Gesundheit“ zusammenführen. „Das Gesundheitszentrum Floridsdorf wird damit bildhaft eine Wohnung in diesem Haus“, erklärt er.

Bei seinen ersten Besuchen stellte ihm die ärztliche Leiterin des Gesundheitszentrums, Primaria Univ.-Doz in. Dr.in Claudia Wojnarowski das breite medizinische Angebot des Hauses vor: Allein 21 Ärztinnen und Ärzte sind hier in der Patientenversorgung tätig. Dazu kommen Pflegekräfte – etwa in der Wundambulanz – und u.a. Diätologinnen. Besondere Bedeutung für die Floridsdorfer Gesundheitsversorgung haben die Kinderambulanz, sowie die Ambulanzen für Augenheilkunde, Diabetes, Gynäkologie, Urologie. Die hämatologische Ambulanz bietet die rasche Abklärung von auffälligen Blutbefunden und entlastet damit die Spitalsambulanzen. 2018 wurden im Gesundheitszentrum fast 28.000 Patienten versorgt.

Ausbau des Angebots in Floridsdorf

ür den Ausbau der Versorgung in Floridsdorf gibt es schon konkrete Pläne. So soll eine an die Hämatologie-Ambulanz angeschlossene Palliativambulanz Patienten mit Blut- und Lymphdrüsenkrebs wohnortnah versorgen. In der Augenambulanz werden Lasertherapie und die Verabreichung von Medikamenten direkt in den Glaskörper des Auges geplant. Noch mehr Infusionsplätze werden vielen Menschen den Weg in Spitalsambulanzen ersparen. Auch die Orthopädie wird ihr Angebot erweitern. Ein besonderes Anliegen ist Holawatsch und Wojnarowski auch der Ausbau des Prävention-Programms „Enorm in Form“ für übergewichtige Kinder und ihre Familien.