Bauruine bei Citygate verschwindet

Bauruine bei Citygate verschwindet

Die Ruine der ehemaligen Merkur-Filiale in der Wagramer Straße 193 wird nun endlich abgebrochen, wie Bezirksvorsteher Georg Papai nach Verhandlungen mit dem Eigentümer berichtet.

Für die Verlängerung der U1 nach Leopoldau musste die Merkur- Filiale in die Julius-Ficker-Straße verlegt werden. Seitdem steht das ca. 2.000 m2 große Gebäude ungenutzt leer – umgeben von hohen Sträuchern, besucht von abenteuerlustigen Jugendlichen und Obdachlosen.

Bezirksvorsteher G. Papai beim Interview bei der Ruine. Bild: BV21.
Bezirksvorsteher G. Papai beim Interview bei der Ruine. Bild: BV21.

Für die 15.000 m2 große Fläche ist eine völlige Abriegelung unmöglich. Die Folgen: mehrere Feuerwehreinsätze, zuletzt am 23. März, um einen Brand im Obergeschoß des Gebäudes zu löschen. Anrainer fürchteten immer öfters um ihre Kinder, auch im nahegelegenen City-Gate ist man über den Schandfleck wenig erfreut. Bezirksvorsteher Georg Papai hat im Gespräch mit Besitzer Werner Salzmann erreicht, dass die Bauruine in der Wagramer Straße noch im Mai abgebrochen wird.

Das Grundstück ist seit 150 Jahren in Salzmanns Familienbesitz. Salzmann hofft auf eine Umwidmung des Gewerbegrundes für einen neuen Wohnbau. Papai: „Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Grundstück zukünftig für Wohnbau zur Verfügung steht und für neuen Wohnraum direkt an der U-Bahn-Station.“