Beachvolleyball-WM: Vorfreude & Kritik

Beachvolleyball-WM: Vorfreude & Kritik

Sommer, Sport & Spitzen-Party verspricht die Beachvolleyball-WM von 28. Juli bis 6. August am Floridsdorfer Teil der Donauinsel. Zehn Tage matchen sich die jeweils besten 48 Damen- und Herrenteams, hunderttausende Besucher vor Ort und Millionen vor den Bildschirmen inklusive. Perfekt für die Wien-Werbung.

Und wie viele Floridsdorfer Politiker meinen, auch für Floridsdorfer. Um so mehr sorgte ein Brief des Bezirksvorstehers Georg Papai an die Stadtpartei (BZW) für Aufregung. Grund: Laut Krone läßt die WM den „Bezirk Floridsdorf völlig kalt“! Papai meinte laut Krone in dem Brief: „negative Randerscheinungen” für die Bevölkerung abwehren zu wollen und lehnt eine „emotionale Teilhabe” ab.

Eine hitzige Diskussion in der April-Sitzung der Floridsdorfer Bezirksvorstehung folgte. FPÖ, WIFF und ÖVP möchten die WM auch als Anlass nutzen, für Floridsdorf Werbung zu machen. Die SPÖ meint: Der Event ist zu groß für das kleine Floridsdorf. Ergebnis: Ein Arbeitskreis wird eingerichtet.

Wir meinen: Schade. Die WM wäre ein guter Anlass, den restlichen Wienern die schönen Seiten unseres Bezirkes näher zu bringen. Und Tageszeitungen würden nicht immer nur Negativmeldungen über unser Floridsdorf abdrucken.