Bruckhaufen: Anrainer fordern Übergang in den Donaupark

Bruckhaufen: Anrainer fordern  Übergang in den Donaupark

Die Verbindung zwischen dem 21. und 22. Wiener Bezirk – die Donauturmstraße – ist seit jeher ein Streitthema zwischen den Bezirken, den Siedlern des angrenzenden Bruckhaufens und den Besuchern des Donauturms.

Autofahrer der Brigittenauerbrücke fahren mit hoher Geschwindigkeit durch ein Gebiet, das für Familien, Kinder und Senioren der angrenzenden 1.000 Haushalte die Hauptverbindung in das Naherholungsgebiet Donaupark ist und über keine Möglichkeit der sicheren Querung verfügt. Die Bushaltestelle des 20A und des Touristenbusses, sowie die Ausfahrt vom Donauturmparkplatz verschärfen die Lage noch, da es weder einen Zebrastreifen, noch sonst eine Absicherung für Fußgänger vor Ort gibt.

„Nachdem die Bezirksvorsteher das Problem seit Jahren über die Bezirksgrenzen hinwegschieben und sich auf die ‘fehlende Frequenz’ ausreden, haben wir die Sache nun selbst in die Hand genommen, mehr als 300 Unterschriften gesammelt und uns mitten auf der Donauturmstrasse getroffen, um mit Fahrrädern, Kinderwägen, Plakaten und Gehstöcken ein Zeichen zu setzen”, so Walter Engelscharmüller.

Gefordert wird ein sicherer Übergang für Kinder und Senioren, „die sich kaum in den Donaupark trauen, weil sie die Straße nicht schnell genug überqueren können. Für unsere Volksschüler ist dieser Wahnsinn der tägliche Schulweg. Zwei schwere Unfälle alleine im Sommer bestätigen, dass wir recht haben: Es muss endlich etwas passieren, um die Donauturmstrasse zu entschärfen! Wir fordern einen Zebrastreifen mit einer verkehrsabhängigen Ampel!“, so Siedlerin Daniela Soykan unisono mit dem Siedlervereinsobmann Engelscharmüller.