Brünner Straße: FPÖ gegen Tempo 30

Brünner Straße: FPÖ gegen Tempo 30

Mit dem Vorschlag auf allen Straßen vor Schulen, also auch auf der Brünner Straße, Tempo 30 einzuführen, haben die Grünen Floridsdorf für Gesprächsstoff gesorgt. Die FPÖ Floridsdorf spricht sich nun eindeutig dagegen aus: „Kein weiterer Anschlag der Grünen auf Wiens Autofahrer!“

Die Grünen lassen mit einem neuen Anschlag auf Wiens Autofahrer aufhorchen. Sie wollen jetzt Tempo 30 auf der Brünnerstrasse. „Tempo 30 im Bereich von Schulen und Kindergärten ist durchaus überlegenswert, zumindest wenn es sich um Nebenstraßen, eventuell ohne Schutzweg, handelt“, entgegnet der Floridsdorfer Bezirksparteiobmann der FPÖ Wolfgang Irschik. Die Brünner Straße als „Bundesstraße 7“, mit ihren geregelten Schutzwegen eigne sich keinesfalls dafür.

Wolfgang Irschik. Bild: FPÖ.
Wolfgang Irschik. Bild: FPÖ.

Für diesen neuesten – rein ideologisch motivierten – Schildbürgerstreich der Anti-Autofahrer-Fraktion den tragischen Unfalltod eines zwölfjährigen Schülers zu bemühen, hält Irschik für beschämend. Auch das Argument, Tempo 30 wäre notwendig, weil Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sei völlig absurd. „Zum Ersten ist es das gute Recht der Eltern, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen. Zum Zweiten werden Eltern auch bei Tempo 30 ihre Kinder weiter zur Schule fahren und dort aussteigen lassen – nur eben langsamer“, stellt Irschik klar.

„Eine automatisierte Verordnung von Tempo 30 in ‚Gießkannenmanier‘ wird es mit der FPÖ sicherlich nicht geben“, verspricht Irschik abschließend.