Corona: 15 COVID19-Fälle in Flüchtlingseinrichtung – Verlegung ins Krankenhaus Floridsdorf und Messe Wien

Corona: 15 COVID19-Fälle in Flüchtlingseinrichtung – Verlegung ins Krankenhaus Floridsdorf und Messe Wien

15 COVID19-Fälle in Betreuungseinrichtung in Wien-Erdberg. Auch zwei Betreuerinnen betroffen. 400 Bewohner werden in andere Einrichtung verlegt:  Familien (80 Bewohner) wurden in das ehemalige Krankenhaus Floridsdorf verlegt.

In der Betreuungsunterkunft für Flüchtlinge  „Haus Erdberg“ wurden bislang 15 Personen positiv auf COVID19 getestet. Nachdem einzelne Personen diese Woche Symptome gezeigt haben, wurde rasch ein COVID19-Screening in dieser Einrichtung durchgeführt. Das Screening läuft derzeit noch, es wurde aber sofort, nachdem mehrere positive Fälle festgestellt wurden, eine Quarantäne von Seiten der Gesundheitsbehörde verhängt. Da das Gebäude für eine längerfristige Quarantänisierung von Personen nicht geeignet ist, werden die Personen jetzt alternativ untergebracht.

Erste positiv getestete BewohnerInnen wurden bereits in das Betreuungszentrum Messe Wien gebracht. Familien werden gemeinsam in Betreuungseinrichtungen untergebracht, Verdachtsfälle werden in den anderen Betreuungseinrichtungen der Stadt Wien versorgt.

In der gesamten Betreuungseinrichtung wohnen rund 400 Personen, derzeit liegen 15 positive Befunde vor. Zwei Betreuerinnen sind ebenfalls positiv getestet worden, und es wird derzeit überprüft, ob die Infektionskette in der Einrichtung mit diesen Personen begonnen hat.

Familien ins ehemalige Krankenhaus Floridsdorf eingeliefert
Da das Gebäude für eine längerfristige Quarantänisierung von Personen nicht geeignet ist, kam es zur Evakuierung. Deshalb wurden die Personen alternativ untergebracht. 320 von ihnen kamen ins größte Feldlazarett Österreichs, in die Messehalle. Familien (80 Bewohner) dagegen ins ehemalige Krankenhaus Floridsdorf.

Die Stadt Wien führt derzeit COVID19-Screening-Tests in Betreuungseinrichtungen einer größeren Anzahl von Bewohnerinnen und Bewohnern durch. Bisher wurden mehr als 4200 Tests durchgeführt. Bei einer Häufung von Infektionsfällen wurden durch die Gesundheitsbehörde  die entsprechenden Maßnahmen gesetzt und betroffene Personen abgesondert bzw. Quarantänebereiche festgelegt.