Die Leserbriefe 2/2018

B232 durch das Donaufeld
DFZ-Ausgabe 1/2018  Wer glaubt, dass eine neue Straße auch nur eine Prise Entlastung bringen wird, der glaubt vermutlich auch an den Osterhasen. Auch die S1 hat kein einziges Fahrzeug weniger auf der A23 gebracht. Neue Straßen bringen neuen Verkehr und keine Entlastung, das ist längst bekannt. In Wien gibt es mittlerweile mehr Jahreskartenbesitzer als zugelassene Autos. Auch das zeigt, dass die für die unnötige Straße vorgesehenen Millionen wesentlich sinnvoller in den massiven Ausbau der Öffis investiert werden sollen. Molly Wurth, Mail.

Ich bin Anwohnerin der Draugasse und wäre daher direkt von dem Bau dieser Straße betroffen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Straße eine Verkehrsentlastung mit sich bringen könnte. Vielmehr würde sie die Gerasdorfer Straße enorm belasten und noch zusätzlich Verkehr anziehen. Somit würde die Lebensqualität dieser Gegend stark sinken. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die zahlreichen Wohngebiete, die nun an der Trasse dieser Straße liegen und noch zukünftig liegen werden, über eine Durchzugsstraße erfreut sein werden.
Lena Monsberger, Mail.

Bitte die B232 keinesfalls bauen! Jede neue hochrangige Straße zieht nur noch mehr Verkehr an und von dem haben wir ja derzeit schon mehr als genug im Donaufeld. Öffis und Radwege ausbauen, Garagen am Stadtrand. Für ein fussgängiges und lebenswertes Donaufeld! Richard Riss, Mail.

Wir haben vor 2,5 Jahren unser Haus gebaut und haben nach unserer Familiengründung entschieden ein Haus im Grünen zu bauen, um mit unserem Kind in einem ruhigen, grünen Wohngebiet leben zu können. Jetzt soll neben einen Park eine neue Hauptstraße gebaut werden? Wo zahlreiche neue Wohnungen gegründet worden sind. Diese Familien sind sicher aus dem gleichen Grund an den Stadtrand gezogen, um für ihre Kinder eine Grünzone zu bekommen. Wo viele Kinder den gefährlichen Kindergarten und Schulweg über den Satzingerweg bereits betätigen müssen. Wie verträgt sich dieser Ausbau mit dem noch erhaltenen Grüngürtel in einer angeblich grünen Stadt Wien? Romana Klima, Mail.

Interessant, dass es damals schon Pläne dafür gab, obwohl wahrscheinlich noch gar kein Bedarf dafür bestand. Jetzt, wo sukzessive die brach liegenden Gebiete verbaut werden, gestaltet es sich ja erfahrungsgemäß schwierig, eine kapazitive, höherrangige Straße dazu zu errichten. Zumal ganz sicher der Verkehr an der Einmündung in die Gerasdorfer Straße dann erst recht zum Erliegen kommen könnte. Robert Eder, Facebook.

Erstens ist das Gebiet um den Teresa-Tauscher Platz noch die letzte angenehme Ruhezone mitten im 21. Bezirk. Zweitens ist die Verbindung zur Gerasdorfer Straße absolut unproblematisch für Autofahrer. Drittens gibt es zwei Seniorenbetreuungseinrichtungen und die haben es verdient, in Ruhe den Lebensabend zu verbringen. Ich bin empört, würde dieses Projekt ohne der hier wohnenden Mitmenschen umgesetzt werden! Eva Krenn, Mail.

Als ‘neue Floridsdorfer’ sind wir vor fünf Jahren gerne hierher gekommen, da es viel Grün und auch kleine Siedlungen mit Dorfcharakter gab. Jetzt wird das Donaufeld komplett verbaut und ein neuer „alter“ Straßenzug quer durch den Bezirk geplant! Auf der einen Seite wird die Brünner Straße rückgebaut dafür eine neue B232. Ja, so geht Verkehrsplanung heute. P. + S. Malacka, Mail.

Als Anwohner der Gerasdorfer Straße müssen wir eine solche Straße entschieden ablehnen, da bereits jetzt die Lebensqualität auf Grund des Verkehrsaufkommens die Grenze des Erträglichen erreicht hat. Gerade in einer Situation der politisch äußerst knappen Mehrheitsverhältnisse, wie sie in Floridsdorf vorherrscht, wären die Verantwortlichen gut beraten, betroffene Bürger in ihre Entscheidungen einzubinden. Dies ist im Falle der Gerasdorfer Straße definitiv nicht geschehen. Helga Riedlmayer & Helmut Klarn.

Raser in der Ruthnergasse
DFZ-Ausagbe 1/2018
Die Ruthnergasse ist zu einer wahren Durchzugsstraße geworden, da leider ohne Ampeln. Um die Gasse im Bereich Apotheke queren zu können, braucht Mann/Frau viel Mut und Durchhaltevermögen. Auch im Bereich Katharina-Scheiter-Gasse detto. Ich würde mehrere verkehrsabhängige Übergänge bevorzugen. Susanne Lossgott , Facebook.

Wenn Sie wenigstens ein leeres Radarkastl hinstellen, würde es schon was bringen. Schwellen bringen gar nichts und machen noch mehr Lärm. R. Sappara, FB.

Umgestaltung Prager Straße
DFZ-Ausgabe
1/2018
Nachdem die Prager Straße schon vor der Rußbergstraße einspurig ist und in dem Bereich ein Gehsteig wirklich fehlt (vor allem zwischen Mayerweck Str. und Ernst-Vasovec-Gasse), kann man den Vorschlag eigentlich nur unterstützen. Habe von den Projektgegnern – außer den Kosten – keine Argumente gehört, die gegen das Projekt sprechen.
Wenzel Haberer , Facebook.

Öffi-Netz in Floridsdorf
Auf der Prager Straße wurden alleine zwischen den drei Stationen Koloniestraße-Hopfengasse-Winkeläckerstraße 678 neue Wohnungseinheiten errichtet (Florasdorf: 299, Hopfengasse 5: 127, Prager Straße 105: 252). Wird im Gegenzug die Frequenz der Straßenbahnlinie 26 an den erheblichen Zuwachs angepasst werden? Bianca Herzog, Mail.