Die Leserbriefe 6-7/2017

Interview mit Karl Mareda DFZ-Ausgabe 5/2017

Sie zitieren in Ihrer aktuellen Ausgabe den von der FPÖ kommenden Vize-Bezirksvorsteher Karl Mareda mit den Worten: „Man will die Leute zwingen, nicht mehr mit dem Auto zu fahren. Dabei geht das in Floridsdorf gar nicht.“ Als inzwischen zwölf Jahre in Jedlesee lebender Floridsdorfer merkte ich schnell, dass ich mein Auto in diesem schönen Bezirk kaum brauchte und so verkaufte ich es zwei Jahre nach meiner Übersiedlung. Floridsdorf ist weiträumig und flach, eignet sich also bestens für den Radverkehr. Zudem gibt es ein zugegeben nicht optimales, aber dennoch gutes öffentliches Verkehrsnetz. Ich lege aber so gut wie alle Strecken mit dem Rad zurück, für Großeinkäufe verwende ich meinen Anhänger. Dies ist schnell, kostengünstig, umweltfreundlich, energiesparend und gesund, also in jeder Hinsicht dem Autoverkehr überlegen. Inzwischen bin ich auch Sprecher der Radlobby Floridsdorf und als solche veranstalten wir zweimal jährlich eine Radrundfahrt durch unseren Bezirk. Damit zeigen wir, wie gut sich Floridsdorf für den Radverkehr eignet, weisen aber zugleich auf noch ungelöste bzw. gefährliche Problemstellen hin. Ich möchte Herrn Mareda auch gerne einladen, doch einmal mit uns mitzufahren. So kann er sich schnell vergewissern, dass es problemlos möglich ist, in Floridsdorf ohne Auto zu leben.

Robert Spoula, Radlobby 1210.

Ich habe das Interview mit BV-Stv. Mareda gelesen. Abgesehen davon, dass er weder eigene Ideen noch Vorstellungen hat, die unseren Bezirk weiterbringen würden, schmückt er sich betreffend der Einrichtung des Islamischen Zentrums auch noch mit fremden Federn, wie aus dem Schriftverkehr der damaligen Obfrau der BI Rappgasse zu entnehmen ist. Herr Mareda hat in dieser sehr wichtigen und heiklen Angelegenheit genau keine Rolle gespielt. Keine Rolle spielen wird er hoffentlich in Zukunft in unserem schönen Floridsdorf. Dagmar-Eva Bergmann, 1210.

Umbau Kreuzung Floridsdorfer Hauptstraße & Jedleseer Straße

Der neue Schutzweg ist okay, allerdings die beiden geraden Spuren auf eine einzuengen – ein Wahnsinn. Genauso wie auf der Floridsdorfer Brücke! Durch die jetzt lange Autoschlange auf der Geradespur auf der Brücke werden die Rechtsabbieger blockiert! Auf dem Papier sieht das Projekt toll aus, aber in der Praxis … Geplant von Leuten die hier nie fahren? Betty Stein, Facebook.

Der Umbau auf eine Spur, war unüberlegt. Wahrscheinlich wollten die den Stau nach der Ampel (beim ehemaligen Kadlez) bis zum Amtshaus beseitigen. Ist aber im wahrsten Sinne der Worte nach hinten los gegangen. Monika Finster, Facebook.

Für die Besucher des Floridotowers und der angrenzenden Firmen ist der neue Schutzweg ein Gewinn. Für mit dem Auto über die Floridsdorfer Brücke Heimreisende bedeutet die neue Bauweise bei normalem Verkehr drei bis vier rote Ampelphasen auf der Floridsdorfer Brücke. Nicht optimal, aber wenn es dem von unserem Sohn sehr geschätzten Herrn Papai gefällt, wird es wohl Sinn machen. B. Dorn-Feuerle, Facebook.

3. Spur auf der Nordbrücke DFZ-Ausgabe 5/2017

Wer Straßen sät, wird Staus ernten. Dieser Spruch ist durch zahlreiche internationale Studien wissenschaftlich belegt. Daher bringt eine Verbreiterung der Nordbrücke für die Floridsdorfer und Floridsdorferinnen nicht weniger Verkehr, Staub, Dreck, Lärm, Gefahr und Parkplatznot, sondern mehr davon. Wohin eine solche rückwärtsgewandte Beton Verkehrspolitik aus den 60iger Jahren führt, kann man in den Verkehrshöllen der Welt auch in der Praxis hinreichend studieren. Ein Auto hat den mehr als zehnfachen Platz und Ressourcenverbrauch von anderen Verkehrsmittel und ist daher für eine dicht verbaute Stadt physikalisch ungeeignet. Ein zukunftsorientiertes und an der Gesundheit und Lebensqualität der Anrainer orientiertes Verkehrskonzept würde den massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs, Radinfrastruktur, fußgängergerechte Strassen, Citymaut, Park & Ride Plätze an den Stadtgrenzen und Kooperation mit dem Umland bedeuten, statt Autobrücken zu verbreitern. Gehen wir mit mutiger und an der Vernunft und Wissenschaft orientierter langfristig denkender Politik voran. Dieses würde ich mir auch für Floridsdorf wünschen. Gregor Horvath, 1210 Wien.

Stadtwildnis abgeholzt DFZ-Ausgabe 5/2017

Eine Frechheit sondergleichen … Am Schild dort steht ja auch, dass das streng geschützt ist und dass man das dort unbedingt sauber halten muss. Wie wäre es wenn man jetzt einfach ungewollt den Wohnblock um die Hälfte verkleinert und die Wildnis vergrößert? Würden die Verantwortlichen dann auch so locker reagieren? Das muss mit einer extremen Geldstrafe bestraft werden! Manuel Krieger, Facebook.

Ein Skandal und das alles zur Brutzeit der Tiere! Zur Zeit wird sowieso halb Floridsdorf zugebaut, weil ja so viel Wohnraum gebraucht wird – da kann man halt scheinbar keine Rücksicht auf die Natur und die Anwohner nehmen! Schön wars mal hier! Die Verantwortlichen müssten eine Strafe zahlen, aber das wird denen wohl egal sein. Astrid Pemberger, Facebook.

Pius-Parsch-Platz wird autofrei DFZ-Ausgabe 5/2017

Sehr erfreulich!! Am Besten der ganze Franz-Jonas-Platz wäre autofrei! Ich bin Autofahrer, muss aber nicht zu jeder Milchkanne mit der Kraxn fahren. Christian Jirout, Facebook.

Gleich vorweg, ich bin Autofahrerin. Und auch wenn viele über mich herfallen werden. Endlich ein Schandfleck weniger und es waren ohnedies kaum Parkplätze verfügbar. Es gibt zwei weitere Garagen in unmittelbarer Nähe, die sind zwar teilweise kostenpflichtig. Ich zahle gerne dafür und die Kurzparkzonen sind auch immer ausgelastet. Susanne Lossgott, Facebook.

Da haben sie wieder die billigsten Baufirmen genommen die nur pfuschen und zu Lasten der Mieter, da hätten sie es gleich sein lassen können.  Veronika Rotter, Facebook.

Streit um Skaterplatz Jedlesee DFZ-Ausgabe 5/2017

Natürlich brauchen Jugendliche auch eine Abwechslung. Aber dafür hätte sich die Donauinsel oder das ehemalige Jugend- zentrum Nähe der Nordbrücke (Prager Straße) optimal angeboten. Da der Herr Papai dort nicht wohnt, kann er auch nicht mitreden. War er jemals schon am Abend dort? Nein! Das Ganze ist eine bodenlose Frechheit. Und die Lärmschutzwand ist lächerlich. Dani Kainz, Facebook.