Erste Protestmaßnahmen: Bürgerinitiative wehrt sich gegen Bau der B232

Erste Protestmaßnahmen: Bürgerinitiative wehrt sich gegen Bau der B232
Im Frühjahr hat Bezirksvorsteher Georg Papai die (reaktivierte) Idee zum Bau einer Straßenverbindung von Donaufeld zur Gerasdorfer Straße präsentiert. Gegen den möglichen Bau der B232 regt sich nun Widerstand.

„Wir finden es einen Wahnsinn diese Grünoase durch eine neue, zusätzliche Hochleistungsstraße zu zerstören und fordern die Bezirkspolitik auf, von diesen Plänen Abstand zu nehmen“, hieß es von den Vertretern im Rahmen einer Radprotestfahrt im September. Unterstützung kommt von teilnehmenden  Bezirksräten von Grünen und NEOS.
Bild: Google Maps.
Bild: Google Maps.
Herbert Loder von der BI gibt die Marschroute vor: „Die Floridsdorfer haben es satt, dass noch mehr Grünflächen ohne klare Konzepte sinnlos zubetoniert werden. Wir haben jetzt schon rund 1000 Unterschriften gegen die Hochleistungsstraße B232 gesammelt und wir werden so lange weiter Unterschriften sammeln, bis die B232 aus dem Flächenwidmungsplan entfernt ist.“
Bereits vor Jahrzehnten war die B232 sogar noch weiter bis über Stammersdorf nach Niederösterreich geplant. Auf der Homepage www.b232.at formiert sich der Widerstand. Hier meint etwa Johanna K.: „Wir wohnen hier und wir leben hier in Floridsdorf, ein toller Bezirk mit Lebensqualität. Und der darf nicht durch den Schwerverkehr auf Durchzugsstraßen zerstört werden. Der Schnellverkehr gehört auf Autobahnen und nicht durch Wohngebiete.”
Vor allem befürchten die Anrainer eine massive Zunahme des PKW- und vor allem des Schwerverkehrs und eine nachhaltige Zerstörung des Grüngürtels in Floridsdorf: „Der Durchzugsverkehr würde die Kreuzung Donaufelderstraße/B3, die heute bereits überlastet ist, sogar noch vor der Besiedlung von  circa 9000 neuen Wohnungen in Donaufeld völlig aus dem Ruder laufen lassen.”
           -H.N.