FaherInnenloser Reisebus rollt über Gürtel und prallt in U-Bahnstation 

Ein in der Nähe der U6-Station Alserstraße am Gürtel abgestellter, unbesetzter Reisebus hat sich in der Nacht selbstständig gemacht. Das tonnenschwere Fahrzeug rollte aus bisher ungeklärter Ursache den abschüssigen Gürtel hinab und zog eine Spur der Verwüstung: Er streifte mehrere Pkw, überfuhr einen Ampelmast, einen Lichtmast, fuhr über eine Kreuzung auf den Gehsteig vor der U-Bahnstation und streifte eine Passantin am Bein. Erst ein Fahrradständer und ein Geländer vor der U-Bahnstation stoppten den Bus. 

Die verletzte Passantin meldete sich im Laufe des Einsatzes und wurde von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt. Der havarierte Bus wurde von den alarmierten Feuerwehrleuten zunächst gegen Wegrollen gesichert. Teile eines Metallgeländers steckten in der Front des Busses und wurden mit einem Trennschleifer abgeschnitten, ebenso die Reste eines Zeitungsständers. Der Bereich um den Bus wurde von der Polizei abgesperrt, die MA 48 übernahm die Reinigung der Unfallstelle sowie die provisorische Absicherung des zerstörten Geländers. Da von dem Reisebus keine Gefährdung ausging, wurde in Absprache mit der Exekutive und den Wiener Linien eine Fachfirma beauftragt, den Bus abzuschleppen. Die Straßenbahnlinie 43 war für die Dauer des Einsatzes unterbrochen. Die Unfallursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. 

Copyright: MA 68 Lichtbildstelle.
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