Gute Vorsätze

Gute Vorsätze

Meine lieben Fluaridsduafa!

Jetzt ist es tatsächlich schon wieder so weit, der Kalender 2018 steht auf meinem Schreibtisch Gewehr bei Fuß, um in wenigen Wochen seinen Dienst anzutreten. Der 2017er schaut ohnedies schon recht beansprucht aus, er hat sich seine Pension im Aktenschrank verdient. Ich schreibe mir traditionell meine guten Vorsätze für das kommende Jahr immer am 31. Dezember auf die erste Seite des neuen Kalenders, aber leider sehe ich die dann ab der zweiten Woche nicht mehr. Eigentlich könnte ich für diese Vorsätze ja auch einen Stempel schnitzen, denn viel ändert sich da von Jahr zu Jahr nicht.

Man hat ja doch immer die gleichen Schwächen. Einen guten Tipp möchte ich allen geben, die meinem Jahreswechselbrauch ebenfalls frönen: Passt auf, dass niemand sonst diese Vorsätze zu lesen bekommt! Ihr erspart Euch süffisante Fragen der Art wie „Na, hast Du schon…?“ oder „Hast Du drauf vergessen, dass Du…?“. Für seine eigenen guten Vorsätze ist man letztlich nur sich selbst gegenüber verantwortlich, sofern man niemand anderem etwas versprochen hat. Für uns Theatermenschen, die am 31. Dezember auf der Bühne stehen, um Euch ein paar Stunden heiterer Entspannung zu bieten, hat der Jahreswechsel naturgemäß ein völlig anderes Erscheinungsbild als für den „normalen“ Menschen. Ebenso ergeht es aber auch unzähligen unserer Mitbürger, die an diesem Tag ihren Dienst im Interesse und zur Sicherheit der Allgemeinheit versehen. Sie tun dies an jedem beliebigen Tag, ob zu Weihnachten, Silvester oder einem anderen besonderen Tag. Denken wir auch gelegentlich an die guten Geister bei Polizei, Rettung, Feuerwehr, im Krankenhaus, dem E-Werk und der Wasserversorgung, alles muss auch an Tagen funktionieren, an denen wir anderen nicht an Arbeit denken. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein friedliches Weihnachtsfest und einen vergnügten wie auch besinnlichen Jahreswechsel, sowie ein erfolgreiches Jahr 2018 mit Gesundheit, Glück und Zufriedenheit! Alles Liebe, Euer Gerald Pichowetz.