Häuser im 21. Bezirk teurer als im 22.

Häuser im 21. Bezirk teurer als im 22.

Wie entwickelt sich der Wohnungs- und Einfamilienhausmarkt in Floridsdorf?

2018 wechselten in Österreich so viele Einfamilienhäuser wie noch nie den Besitzer: 12.689. Im Wert von insgesamt 3,63 Milliarden Euro. Das ist um 75,6% mehr als noch vor fünf Jahren. In ganz Wien sind es 415 Häuser, in Floridsdorf 65. Die Tendenz: Weniger Häuser kommen auf den Markt. Diese sind aber teurer. Der durchschnittliche Preis lag bei 541.194 Euro (zum Vergleich die Donaustadt: 114 Häuser, 490.328 Euro). Gerald Kneissl (Bild), von RE/MAX Dreams in Floridsdorf: „Im Fünf-Jahres-Vergleich haben die Einfamilienhauspreise in Wien um 47.9% angezogen – mehr war es nur in Vorarlberg!”

Klar, dass aufgrund der ansteigenden Preise immer mehr Wiener ins nördliche Umland ausweichen. Das Weinviertel ist durch die A5 nun besser angeschlossen. Auch wenn in Autobahnnähe die Preise ebenfalls ansteigen, gibt es im Vergleich zu Wien noch günstigere Häuser oder Grundstücke. Dem Trend enstprechend wurden die meisten Einfamilienhäuser in Niederösterreich in den Bezirken Gänserndorf (364) und Mistelbach (243) verkauft. Ein Einfamilenhaus in Korneuburg kostet im Schnitt 282.008 Euro.

Die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen lagen in Floridsdorf 2018 bei 3.514 Euro. Damit liegt der 21. Bezirk unter dem Wiener Durchschnitt von 3.865 Euro. Teuerstes Pflaster ist natürlich die Innenstadt mit 9.498 Euro pro m2. Günstiger als Floridsdorf sind nur Meidling, Penzing, Hernals, Brigittenau und Liesing. Eine Eigentumswohnung in Floridsdorf wurde im Schnitt um 211.003 Euro verkauft.