Hilfswerk-Nachbarschaftszentrum feierte 20jähriges Bestehen

Hilfswerk-Nachbarschaftszentrum feierte 20jähriges Bestehen

Bereits seit 20 Jahren leistet das Hilfswerk-Nachbarschaftszentrum Donaustadt unentbehrliche Arbeit für die Menschen im Bezirk.

„Wir möchten das Jubiläum nutzen, um uns bei Besucher/innen, Freiwilligen, unseren Fördergebern und allen Unterstützer/innen zu bedanken“, so Zentrumsleiterin Sigrid Karpf. „Es geht darum, Danke zu sagen, für Treue, Zusammenarbeit, Unterstützung, für Vertrauen und die Umsetzung unzähliger Ideen – im Sinne einer friedvollen, gesundheitsförderlichen, gewaltpräventiven, aktiv vernetzten Nachbarschaft.“ Unter den zahlreichen Gratulanten/innen waren auch Donaustadt-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, Floridsdorf-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Ilse Fitzbauer, Gemeinderat Josef Taucher, die ehemalige Seniorenbeauftragte der Donaustadt Margarete Pelikan, Wiener Hilfswerk-Präsidentin Karin Praniess-Kastner und Wiener Hilfswerk-Geschäftsführerin Sabine Geringer.

Gratulation vom Bezirksvorsteher
Der Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy unterstrich die Bedeutung des Nachbarschaftszentrums 22 – Donaustadt für den „schönsten Bezirk in Wien“. „Allerdings“, meinte er, „haben wir noch viel Arbeit vor uns. Es ist noch einiges in unserem Bezirk zu verbessern.“ Wiener Hilfswerk-Präsidentin Karin Praniess-Kastner beschrieb die zehn Nachbarschaftszentren als Orte der Begegnung und des Austausches. „Jedes Zentrum“, sagte sie, „hat seine Besonderheiten: Die Line-Dance-Gruppe, deren Vorstellung wir gerade erlebten, ist die Vorzeige Gruppe des NZ 22 und bereits weit über die Grenzen des Grätzls bekannt.“

Dank an Mitarbeiter/innen und Freiwillige
Wiener Hilfswerk-Geschäftsführerin Sabine Geringer bedankte sich bei den sechs hauptamtlichen Mitarbeiter/innen und den rund 90 Freiwilligen für die hervorragende Arbeit. „Das Engagement der Freiwilligen ist sehr wichtig und wertvoll für unsere Arbeit“, betonte sie. Gemeinderat Josef Taucher berichtete über die Anfänge des Zentrums, dessen erster Leiter er gewesen sei. „Wir leben in einer fragmentierten Zeit“, meinte er abschließend, „und die Menschen sehnen sich nach einem Zuhause, nach einem Ort, wo man in Krisenzeiten Hilfe bekommt und in guten Zeiten Spaß und Freude haben kann.“ Die Festgäste bestaunten die Fotoausstellung: „20 Jahre aktiv im Grätzl“ und erfreuten sich an Gesang und Tanz. Ein weiteres Highlight waren die Tricks von Zauberer Magic Dominik. Vor allem die Luftballontiere des Künstlers brachten Kinderaugen zum Strahlen. Eine Hüpfburg und eine Schminkstation ließen die Herzen der jüngsten Festgäste ebenfalls höher schlagen.

Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren
Über 210.000 Personen besuchten 2017 die zehn Wiener Hilfswerk Nachbarschaftszentren. Seit mehr als 35 Jahren sind diese Einrichtungen Orte der Begegnung für Menschen unterschiedlicher Generationen, Kulturen und sozialer Schichten. Mit einer breitgefächerten Angebotspalette aus Gruppen, Workshops, Beratungen und Veranstaltungen entwickeln und bestärken die Zentren bürgerschaftliches Engagement, respektvollen Umgang miteinander und zahlreiche soziale Initiativen.