Illegale Moschee: Nach Freitags-Razzia Verfahren eingeleitet

Illegale Moschee: Nach Freitags-Razzia Verfahren eingeleitet

Dem versuchten Betrieb einer illegalen Moschee im Leopoldauer Gewerbegebiet wird der Kampf angesagt: Gestern gab es eine Razzia von Baupolizei und dem Wiener Büro für Sofortmaßnahmen. die wenigen angereisten Gläubigen standen vor verschlossenen Türen.

In einem Interview hatte Bezirksvorsteher Georg Papai bereis strenge Kontrollen angekündigt, nachdem in den vergangenen beiden vom Moscheebetrieb in dem Bürogebäude in der Richard Neutra Gasse berichtet worden. Deshalb hielt sich der Antrag an Gläubigen gestern (29.3. 2019) in Grenzen. Baupolizei und Büro für Sofortmaßnahmen wurden von einem Vertreter der iranischen Botschaft empfangen – die Republik Iran ist Eigentümer des Gebäudes und hat es an den umstrittenen Verein „Zentrum der Islamischen Kultur Imam Ali“ vermietet. Walter Hillerer, Chef des Büros für Sofortmaßnahmen kündigt in ÖSTERREICH auf für den FRamadan strenge Kontrollen an.

Etwas anders stellt sich die Situation, laut orf.at, für die Baupolizei dar: Noch vor dem Freitagsgebet hat sie sich Zutritt zu den Räumlichkeiten des Vereins „Zentrum der Islamischen Kultur Imam Ali“ verschafft und laut ihrem Leiter Gerhard Cech einen Imam angetroffen, sowie religöse Handlungen festgestellt. In diesem speziell geschützten Gewerbegebiet ist jegliche religiöse Nutzung nicht erlaubt. Die Baupolizei wird jetzt zunächst ein behördliches Verfahren wegen widerrechtlicher Nutzung einleiten.