Koloniestraße: Jahrelanger Kampf um neuen Gehsteig

Koloniestraße: Jahrelanger Kampf um neuen Gehsteig

„Drei Anträge in der Bezirksvertretung habe ich gestellt, jahrelang werde ich nur mit faulen Ausreden vertröstet“, ärgert sich Karl Mareda, Stellvertretender Bezirksvorsteher der FPÖ.

Grund seines Ärgers: Der fehlende Gehsteig auf der rechten Seite der Koloniestraße. Konkret geht es um das Teilstück Höhe FAC-Platz bis zur Lokomotivgasse. Jahrelang führte neben den parkenden Autos ein meist gatschiger Weg mit unzähligen Schlaglöchern entlang. Vor knapp einem Jahr wurde hier notdürftig geschottert. Für Mareda zu wenig. „Ab dem großen Parkplatz der Kleingartenanlage sind exakt fünf Meter in der Breite Platz.

Das reicht für Parkplätze und Gehweg – und wenn man will, sogar für einen Radweg. Und die Bäume müssen deshalb auch nicht gefällt werden.“ Für den Vize-Bezirksvorsteher besonders unverständlich: „Mir wird permanent nur erzählt, warum was nicht geht. Zuletzt hieß es, es gibt keinen Abwasserkanal. Vor Ort sieht man, das stimmt gar nicht! Einfamilienhausbesitzer werden überall in Floridsdorf oft gezwungen, auf eigene Kosten einen Gehsteig zu errichten. Und weil hier die ÖBB Grundeigentümer sind – der meiner Ansicht nach sogar gesetzlich verpflichtet wäre einen Gehsteig zu errichten – druckst man herum. So geht’s nicht. Die SPÖ soll sich klar deklarieren, ob ihr die ÖBB wichtiger sind, als das öffentliche Interesse!“