Kurzparkzone am Bahnhof Strebersdorf

Kurzparkzone am Bahnhof Strebersdorf

Temporäre Lösung soll durch Pendler verursachten Parkplatzdruck mindern.

In der letzten Ausgabe der DFZ hat es Bezirksvorsteher Georg Papai im Interview angekündigt: In Floridsdorf soll es im Kampf gegen die Parkplatznot neue temporäre Kurzparkzonen geben. Die erste kommt bereits in Kürze am Parkplatz bei der S-Bahn Station Strebersdorf.

In manchen Grätzeln haben Autos mit Kennzeichen aus Korneuburg, Mistelbach oder aus östlichen Nachbarländern extrem zugenommen. Im Bezirkszentrum vor allem dort, wo die ganztägigen Kurzparkzonen enden: An der Alten Donau, in Jedlesse, Donaufeld oder etwa der Gerichtsgasse. An U-Bahn- & S-Bahn-Stationen wie Strebersdorf oder in Leopoldau. Teilweise machen diese Pendler 50 Prozent der abgestellten Fahrzeuge aus. Viele Bewohner fordern zu Recht ein Anrainerpickerl.

Haken: Um Anrainerparken umzusetzen, muss es davor erst ein (Bezirks-)Parkpickerl geben. Das wird seit Jahren von der klaren Mehrheit in der Bezirksvertretung abgelehnt. Denn: Ein Parkpickerl muss es für 30 Prozent der Bezirksfläche geben – inklusive Grünraum. Das bedeutet wiederum, dass kaum Bezirkteile von einem Parkpickerl ausgenommen werden können. Würde etwa in der Schwarzlackenau oder auch in der Nordrandsiedlung ein Parkpickerl gelten, würde die in solchen Siedlungsgebieten geduldete, aber nicht erlaubte, Parkordnung verboten werden.

Bleiben temporäre Kurzparkzonen. So sollen Dauerparker abgeschreckt werden und die Parkplätze wieder Anrainern zur Verfügung stehen. Zu einer solchen Zone wird nun der Parkplatz bei der S-Bahn-Station Strebersdorf in der Scheydgasse. Betroffen sind insgesamt 16 Parkplätze. Mancher Anrainer würde sich wohl auch gleich die gesamte ‘Eisenbahnersiedlung’ mit Stowassergasse, etc wünschen. Die Kurzparkzone wird Montag bis Freitag, jeweils von 9 – 12 Uhr gelten. Die zuständige MA46 wurde vom Bezirksvorsteher bereits beauftragt. Noch heuer soll die Lösung umgesetzt werden. -Hannes Neumayer