Langenzersdorf: Entlegenes Haus steht im Vollbrand!

Am 24.2.2018 um 15:16 wurden die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf zum Brand in einem Wohnhaus im Wald des Bisambergs alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrmänner stand das Haus bereits im Vollbrand und die Flammen schlugen durch das Dach sowie aus den Fenstern. Die anwesenden Anrainer konnten Entwarnung geben, dass sich keine Personen im Gebäude befinden. 

Trotz des unwegsamen Geländes konnten die Florianis, unmittelbar nach dem Eintreffen, den ersten Löschangriff unter schwerem Atemschutz vornehmen. Die nachrückenden Kräfte stellten die Löschwasserversorgung über eine Relaisleitung sicher und unterstützen bei der umfassenden Brandbekämpfung mit bis zu 5 Löschleitungen. Aufgrund der exponierten Lage des Brandobjekts am Bisamberg war es nötig die Wasserversorgung über eine Distanz von mehr 300 Meter sicher zu stellen.

Teilweise waren bis zu 20 Atemschutzträger gleichzeitig im Einsatz um den Großbrand sowohl von außen als auch von innen zu bekämpfen. Durch die herrschenden Minusgrade stellten eine zusätzliche Herausforderung für die Löschmannschaften dar. Nach ca. 60 Minuten war der Brand unter Kontrolle und die Florianis begannen die Dachflächen mittels Motortrennsägen zu öffnen um weitere Brandherde im Dachstuhl zu löschen. Um 18:40 konnte der Einsatzleiter „Brand aus“ geben und die Feuerwehrmänner und –frauen begannen mit den Aufräumarbeiten.

Nach mehr als 5,5h war dieser Einsatz für die 48 freiwilligen Helfer aus Langenzersdorf beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Bei einer Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera in der Nacht konnten keine weiteren Glutnester vorgefunden werden.

Bild: FF-Langenzersdorf.
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