Mengergassenviertel: Neue Bäume ohne Parkplatzverlust

Mengergassenviertel: Neue Bäume ohne Parkplatzverlust

Das Gebiet um die Mengergasse zwischen Leopoldauer Straße und Bessemerstraße: ein dicht verbautes Gründerzeitviertel mit wenig Grünraum. – Bis jetzt!

Als eines der aktuellen 21 Projekte für den 21. Bezirk hat Bezirksvorsteher Georg Papai eine Arbeitsgruppe gegründet, der die Gebietsbetreuung und die zuständigen Fachdienststellen angehören. Ziel ist es, ein Konzept für mehr Grünbereiche, eine Verbesserung des Mikroklimas und damit eine Erhöhung der Lebensqualität im Mengergassen-Viertel zu erarbeiten, zum Beispiel durch Fassadenbegrünungen aber auch durch konventionelle Baumpflanzungen.

„ Wie gerade der heurige Sommer gezeigt hat, ist es hoch an der Zeit, wirkungsvolle Maßnahmen gegen die übermäßige Erwärmung in der Stadt zu setzen“, sagt Bezirksvorsteher Georg Papai. „Schattenspendende Bäume sind ein Weg, dieses Ziel zu erreichen, und so haben wir 10 neue Bäume in der Ostmarkgasse gepflanzt.“

Baumpflanzungen im dicht verbauten Gebiet? – Da schrillen bei Autofahrern alle Alarmglocken, wenn sie in einem Gebiet, in dem ohnedies schon ein gewisser Stellplatzdruck herrscht, Parkplätze schwinden sehen.

Tatsächlich ist es dem Bezirksvorsteher und seinem Planungsteam gelungen, durch eine neue Schrägparkordnung in der Bertlgasse Ersatzparkplätze für die neuen Baumscheiben in der Ostmarkgasse zu schaffen, so dass in Summe trotz des gewonnenen Grünraums kein Parkplatz verloren geht.

„Diese Baumpflanzungen sind ein erster, wichtiger Schritt für mehr Aufenthalts- und Lebensqualität im Mengergassenviertel. Weitere Maßnahmen werden folgen. So lasse ich gerade eine Fassadenbegrünung für die Volksschule in der Mengergasse prüfen“, ist sich Bezirksvorsteher Georg Papai sicher, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist!