Mozaik: Nach neuerlichen Ausschreitungen Schließung gefordert

Mozaik: Nach neuerlichen Ausschreitungen Schließung gefordert

Erst vor Kurzem haben wir über die Probleme rund um das Veranstaltungszentrum Mozaik in der Leopoldauer Schererstraße berichtet. Letztes Wochenende kam es leider wieder zu Ausschreitungen. Die FPÖ fordert jetzt die Schließung.

„Schon gegen 20:00 Uhr begann es wieder mit den üblichen Ruhestörungen: Hupen und quietschende Autoreifen. Gegen 22:00 Uhr wurde es immer lauter. Wir waren gezwungen alle Fenster zu schließen. Um Mitternacht wurde es dann so laut, dass an Schlafen nicht zu denken war. Es schien, als hätte sich die Veranstaltung auf die Straße verlagert. Es wurde laut diskutiert, geschrien und Kinder waren zu hören, die auf der Straße spielten.“, berichten Anrainer. Sogar zu einem Schußwechsel – laut Polizei mit einer Schreckschusspistole – ist es gekommen. Herr K: „Im Vergleich zu den letzten Monaten hat sich absolut nichts verändert. Keine der Maßnahmen wurde umgesetzt. Im Gegenteil.“

MEHR INFOS: Mozaik plant Maßnahmen!

Der FPÖ reicht es jetzt: „Wir werden ab sofort nur mehr für die sofortige Schließung dieser Liegenschaft eintreten und in künftigen Gesprächen dies auch klar zum Ausdruck bringen“, so Bezirksvorsteher Stellvertreter Karl Mareda. Unterstützung gibt es von WIFF: „Ein Veranstaltungsverbot muss verhängt werden. Zudem muss den Vermietern anlässlich solcher Festivitäten die kostenpflichtige Anwesenheit von Kontrollorganen des Magistrats und der Polizei auferlegt werden!“

Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) lädt alle Beteiligten am 26. September zu Beratungen ein. Das Treffen kann getrost als Krisensitzung gewertet werden.