Neuer Anlauf für ‘Fun Halle’

Neuer Anlauf für ‘Fun Halle’

Seit 2008 fordert die ÖVP Floridsdorf die Umsetzung einer Sport und Fun-Halle im Bezirk. „Bisher hat sich die Stadtregierung taub gestellt”, ärgert sich Klubobmann Erol Holawatsch. Er hofft, dass eine Bundesförderung das Projekt in den nächsten Jahren möglich macht.

Floridsdorfer die ‘Fun’ haben wollen, ÖVP-Bezirksparteiobmann Erol Holawatsch (Bild) denkt da an Fußball, Volleyball bis Tischtennis, müssen in andere Bezirke ausweichen: „Die Bundesregierung hat ein Gemeindepaket von einer Milliarde Euro auf den Weg gebracht. Mit diesem Unterstützungsprogramm werden bis zu 50 Prozent der Kosten für regionale Infrastrukturprojekte finanziert. Der Elfer für eine Sport- und Funhalle in Floridsdorf ist von der Bundesregierung also aufgelegt – jetzt muss die Stadtregierung diese Chance nur noch nützen.“

Gerade in der aktuellen Situation sei es laut Holawatsch wichtig, Projekte umzusetzen, von denen alle Beteiligten profitieren: „Die Floridsdorfer warten seit Jahren auf ein günstiges Sportangebot.“ Bewegung als Grundstein der Gesundheit würde gefördert und eine Fun-Halle wäre auch wirtschaftlich „eine Investition in Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Floridsdorf“. Mit dem Gemeindepaket ist genau der richtige Zeitpunkt dafür.

Die Funhalle sollte mit einer Tagesgebühr von zwei bis drei Euro benützbar sein und man könnte auch direkt Spielgeräte ausborgen. Als Standort kämen das gut an die Schnellbahn angeschlossene Industriegebiet Strebersdorf oder eine Fläche an der Siemensstraße in Frage.