Polizei fahndet nach Juwelier-Überfall nach Tätern!

Polizei fahndet nach Juwelier-Überfall nach Tätern!
Im Zuge von intensiven Ermittlungsarbeiten nach dem Raubüberfall auf einen Juwelier Am Spitz am Montag, 9.30 Uhr, konnten neue Erkenntnisse zur Tatausführung und der Flucht der beiden mutmaßlichen Täter gewonnen werden. Ein namentlich bekannter Tatverdächtiger Weißrusse wird nun mittels Lichtbild gesucht. Achtung: Täter gewaltbereit!

Zur Tat: Bei der Tatausführung wurde eine Schreckschusspistole verwendet, aus dieser wurden auch eine bislang unbekannte Anzahl an Schüssen abge- geben. Anschließend wurde der Juwelier mit einem Sessel attackiert und verletzt.
 
Die Tochter des Juweliers befand sich zum Tatzeitpunkt ebenfalls im Geschäft. Sie wurde ebenfalls aus bislang unbekannter Ursache verletzt. In weiterer Folge schlugen die Täter mit dem Sessel zumindest eine Vitrine ein und erbeuteten diverse Schmuckgegenstände.
 
Die Tatverdächtigen flüchteten anschließend zu Fuß. Der Juwelier nahm kurze Zeit die Verfolgung auf, wurde aber von den Tätern mit Schlägen schlussendlich davon abgehalten. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten schließlich mit einem unweit des Tatortes abgestellten PKW (dunkel lackiert).
 
Im Zuge der Fahndung konnte der PKW in Niederösterreich, im Bereich Raststation Hochleithen, schwer beschädigt aufgefunden werden. Die Ermittler des Landeskriminalamtes gehen davon aus, dass die Täter auf der A5 in Fahrtrichtung tschechischer Grenze die Autobahnabfahrt Hochleithen ge- nommen haben. Unweit der dortigen Raststation dürfte es, aus bislang unbekannter Ursache, zu einem Verkehrsunfall, an dem nach ersten Erkenntnis- sen kein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen sein dürfte, gekommen sein. Der PKW wurde sichergestellt. Des Weiteren konnten Spuren gesichert werden.
 
Fahndung: Nach intensiven Ermittlungen und Auswertung der Spuren konnte das Landeskriminalamt Wien nun einen Tatverdächtigen ausforschen.
 
Dabei handelt es sich um Eduard Z., einem weißrussischen Staatsangehörigen, das Geburtsdatum ist derzeit noch unbekannt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der dringend Tatverdächtige mit einer zweiten männlichen Person auf der Flucht ist. Die Täter sind möglicherweise bewaffnet und gewaltbereit.
 
Eine Anzahl der erbeuteten Gegenstände bzw. eine genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Ermittlungen haben ergeben, dass das vermeintliche Fluchtfahrzeug eine Woche zuvor von Eduard Z. gekauft worden war.
 
Die LPD Wien ersucht über Anordnung der Staatsanwaltschaft um die mediale Veröffentlichung zweier Lichtbilder des Tatverdächtigen. Bei beiden Lichtbildern handelt es sich um Eduard Z., sie unterscheiden sich lediglich in ihrer Aktualität.
 
Sachdienliche Hinweise (auch anonym) zu Identität und/oder Aufenthaltsort der gesuchten Person werden an das Landeskriminalamt Wien, Journaldienst des Ermittlungsdienstes, unter der Telefonnummer 01-31310 DW 33800 erbeten.