‘Pop-up Stores’ für Künstler & Co

Einen im urbanen Raum immer stärker werdenden Trend will ÖVP-Floridsdorf Klubobmann Erol Holawatsch nach Floridsdorf holen: Pop-up Stores.

Ein Pop-up Store ist ein kurzfristiges und provisorisches Einzelhandelsgeschäft, das vorübergehend in leerstehenden Geschäftsräumen betrieben wird. Dass es dafür alleine in Bezirkszentrum genug Möglichkeiten gibt, liegt für Holawatsch auf der Hand: „Es steht ja ein Haufen Lokale bis zum ganzen Einkaufsspitz leer. Eine Zwischennutzung wäre eine Belebung und Attraktivierung für das Floridsdorfer Bezirkszentrum. Und eine gute Möglichkeit für junge Unternehmer, Künstler und Handwerker, um sich zu präsentieren.”

Ein Konzept, dessen sich auch die Stadt Wien im Fall des Cobenzl bedient. Erst Ende Mai wurde das Konzept „regionale Kulinarik, Picknick und Kultur über den Weinbergen Wiens” als Zwischennutzung präsentiert. Ein Konzept, das sich eins zu eins auf das Jagdschloss Magdalenenhof umlegen lässt. Das Juwel am Bisamberg lässt die Stadt Wien hingegen seit Ende 2012 verfallen.

Auch im Bezirkszentrum bietet das Pop-up Store-Konzept Möglichkeiten für private Besitzer, aber auch etwa im Amtshaus. Holawatsch will nun Wirtschaftskammer und Bezirkspolitik vernetzen: „Wir müssen innovativ sein und neue Konzepte zulassen. Für den Bezirksvorsteher Papai wäre das die Chance, vom ‚Foto-Macher‘ zum richtigen Macher zu werden!”