Prager Straße: Zebrastreifen beim C21 wird gefordert

Prager Straße: Zebrastreifen beim C21 wird gefordert

Gleich zwei Initiativen für einen neuen Schutzweg (Zebrastreifen) beim C21 an der Grenze Strebersdorf und Langenezersdorf: Die Grünen werden einen entsprechenden Antrag und der September-Sitzung der Bezirksvertretung einbringen. Bezirksvorsteher Georg Papai geht bereits heute an die Öffentlichkeit: In einer Aussendun fordert einen Zebrastreifen – obwohl die zuständige MA46 dagegen ist.

„Ja, da bin ich anderer Meinung als die Fachdienststelle, und dazu stehe ich auch!“- Auch ohne Rückenwind durch die zuständige Magistratsabteilung 46 will Bezirksvorsteher Georg Papai eine Forderung der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer durchsetzen: einen neuen Schutzweg über die Prager Straße auf Höhe des Einkaufszentrums Center 21.

Im vergangenen Jahr wurde die Prager Straße – eine Hauptstraße und daher nicht in die Zuständigkeit des Bezirks fallend – von der Magistratsabteilung 28 in diesem Bereich umgebaut und ein Kreisverkehr und eine Radüberfahrt errichtet: Für motorisierte und radelnde VerkehrsteilnehmerInnen eine klare Verbesserung – für die Schwächsten im Straßenverkehr, die FußgängerInnen jedoch nicht. Und die gibt es in Anbetracht der stark frequentierten Autobusstationen und eben des angrenzenden Einkaufscenters reichlich.

Grund genug für Bezirksvorsteher Georg Papai, zeitgerecht eine gesicherte Querung über die Prager Straße bei den Planern einzufordern. Doch er stieß dabei bislang auf taube Ohren: In einer Stellungnahme der Magistratsabteilung 46 zuletzt vom Dezember 2018 heißt es dazu wörtlich: „Um eine möglicheNotwendigkeit eines Schutzweges im gegenständlichen Bereich feststellen zu können, müssen die Verkehrsströme auf einen längeren Zeitraum beobachtetwerden, um eine korrekte Beurteilung abgeben zu können.“

„Das ist doch ein Hohn“, kontert der Bezirkschef mit deutlichem Unverständnis:„Da wird um viel Geld eine Kreuzung an einer belebten Straße umgebaut, und dann werden nicht die Interessen ALLER VerkehrsteilnehmerInnen berücksichtigt?!“

Mit Unterstützung der anrainenden SiedlerInnen will Bezirksvorsteher Papai dieErrichtung eines Schutzweges über die Prager Straße durchsetzen. „Für mich steht die Notwenigkeit einer gesicherten Querung außer Frage, und die breite