Regionalpark „DreiAnger“: Neuer Name für die geplante Grünraumspange

Regionalpark „DreiAnger“: Neuer Name für die geplante Grünraumspange

Zahlreiche Gerasdorfer und Floridsdorfer folgten dem Aufruf der Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien und der Stadt Wien, der geplanten Grünraumspange vom Bisamberg zum Norbert-Scheed-Wald einen Namen zu geben. Mit dem Regionalpark „DreiAnger“, wie der Grünraum im Norden Wiens in Zukunft heißen wird, soll in den nächsten Jahren ein gemeindeübergreifender Erholungsraum entstehen. Regionalpark „DreiAnger“ steht für die Angerdörfer Stammersdorf, Gerasdorf und Süßenbrunn, die der Regionalpark verbindet. Abgestimmt werden konnte online und im Rahmen einer Infoveranstaltung.

2017 starteten im Rahmen des EU-Projekts „LOS_DAMA!“ die Planungsarbeiten für eine Grünraumspange vom Bisamberg über Gerasdorf bis zum zukünftigen Norbert-Scheed-Wald. Mit dem vor kurzem fertiggestellten Landschaftsplan, der in intensiver Zusammenarbeit der Stadt Wien mit der Stadtgemeinde Gerasdorf und dem Land Niederösterreich entstanden ist, liegen nun Visionen und konkrete Ideen für den Regionalpark „DreiAnger“ vor.

Neue Erholungsmöglichkeiten in der Natur
Ob der Rendezvousberg mit seinem wilden Charakter, die Weite der Feldlandschaft des Marchfelds oder die zahlreichen Teiche – die Landschaft im Norden Wiens ist überaus vielfältig. Mit der Attraktivierung des Wegeangebots, neuen Rastplätzen und Lagerwiesen sowie Spielgelegenheiten soll in den nächsten Jahren das naturnahe Erholungsangebot im Norden Wiens sukzessive erweitert werden. Neue Wander- und Themenwege sowie ein Leitsystem sollen dabei das Entdecken der Landschaft und die Orientierung erleichtern.
Zugleich soll der Landschaftsraum die Begegnung von landwirtschaftlichen ProduzentInnen und KonsumentInnen ermöglichen und das Interesse für lokale Produkte wecken.

Aktionsplan für die weitere Umsetzung des Regionalparks
Wie die Ziele des Landschaftsplans umgesetzt werden können und welche Schritte und Maßnahmen nötig sind soll bis Herbst 2019 in Zusammenarbeit der Stadt Wien mit der Stadtgemeinde Gerasdorf, dem Land NÖ und Stakeholdern aus der Region erarbeitet werden. Der Lokale Aktionsplan wird dabei auch zahlreiche bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Stärkung der Identität des Regionalparks beinhalten. Erste konkrete Maßnahmen im Regionalpark „DreiAnger“ sollen bereits bis zum Ende des EU-Projekts im Oktober 2019 umgesetzt werden.

Bgm. Alexander Vojta: „Mit der Grünraumkonferenz im City Gate wurde die Namensgebung abgeschlossen. DreiAnger steht für die ehemaligen drei Angerdörfer Stammersdorf, Gerasdorf und Süßenbrunn. Sie werden durch den Grünraum verbunden, der für die kommenden Generationen erhalten und gesichert wird. Als nächster Schritt werden die vielen Einzelmaßnahmen zur Umsetzung gemeinsam mit der Bevölkerung, den betroffenen Landwirten, der Marchfeldkanalgesellschaft und den Interessensgruppen besprochen.“