Schlingerhof: Keine Öffnung zur Werndlgasse

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Bild: DFZ. Durchgang im Schlingerhof.
Bild: DFZ. Durchgang im Schlingerhof.

11 Anfragen & 16 Anträge wurden in der November-Sitzung der Floridsdorfer Bezirksvertretung eingebracht. Hier ein geraffter Überblick:
• Die Trafik (und Postpartner) in der Floridusgasse 3 wurde nach Konkurs und Tod des Betreibers geschlossen. Eine ÖVP-Anfrage bezüglich einer Nachfolge brachte leider noch keine konkreten Ergebnisse: Ob die Trafik weiterbetrieben wird ist offen. Die Post sucht einen neuen Postpartner.
• Die FPÖ hat eine Anfrage bezüglich der Durchsetzung des Hundeverbotes im Wasserpark, speziell auf der neuen Uferpromenade eingebracht. Ergebnis: Die für die Einhaltung zuständige Polizei hat mehr „Bestreifungen“ zugesichert. Zusätzlich sollen Hundebesitzer über die Gründe für das Verbot – Schutz der Vögel und anderer Tiere – intensiver aufgeklärt werden.
• Die öffentliche Auflage des Bezirksbudgetvoranschlags ist beendet. Nicht ein Bürger hat die Möglichkeit zur Einsicht genutzt. Diskutiert und beschlossen wird das Floridsdorfer Bezirksbudget 2017 in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Mitte Dezember. Das veranschlagte Budget lautet 21.106.100 Euro und soll ausgeglichen sein.
• Ein zusätzlicher Posten im Budget ist für die Aufwertung der Franklinpromenade eingeplant. itworks wird mit langzeit-arbeitslosen (Floridsdorfer) Jugendlichen Sitzgelegenheiten gestalten. Veranschlagt sind dafür insgesamt 315.000 Euro!
• Am 21. November startet die Neuauflage des Floridsdorfer Jugendparlamentes. Jedes Jahr dürfen Jugendliche ihre Ideen so einbringen, drei werden meist auch konkret umgesetzt. Heuer zum Beispiel die Erweiterung der Hundezone auf der Schlosserwiese in der Schwarzlackenau (siehe Bericht unten).
• Die Grünen wünschen sich eine Öffnung des Durchgangs zwischen Floridsdorfer Markt und Werndlgasse. Laut Informationen von Wiener Wohnen wurde dieser Durchgang im Schlingerhof vor 20 Jahren auf Wunsch der Anrainer versiegelt. Bezirksrätin Gabriele Tupy (Grüne) sieht das anders: „Das ist längstens fünf Jahre her!“
Fakt ist – laut Wiener Wohnen: Die Kosten der Öffnung und auch laufende Kosten wie ein Winterdienst oder Sperrmüllentfernung müssten von den Gemeindebaumietern getragen werden.
Der Antrag wurde gegen die Stimmen der Grünen Bezirksräte von allen anderen fünf Parteien abgelehnt.
-Hannes NEUMAYER