Stammersdorfer Winzer retten Weinreben

Dicke Rauchschwaden über Stammersdorf.

Vor einigen Tagen konnte man den Eindruck gewinnen, in den Stammersdorfer Weinbergen hinter Cleesgasse brennt es. Das war auch richtig, bestätigt Winzer Chef Klager der DFZ: „Nachdem wir letztes Jahr schon zu Frostopfern wurden, konnten wir diesmal rechtzeitig Maßnahmen setzen. Die Stadt Wien hat heuer rasch reagiert und uns mit einer Ausnahmeregelung ermöglicht, was in den Bundesländern Gang und Gäbe ist.“ Denn bislang war es in Wien verboten, zum Beispiel Heuballen anzuzünden, um die Weinreben vor Frost zu schützen. Rechtzeitig wurden diesmal auch Feuerwehr & Co informiert.

 

Und die Rettungsaktion ist gelungen. Klager: „Es gibt kleinere Frostschäden an den äußeren Blättern, aber die Triebe konnten die Stammersdorfer Winzer durch Rauch und Wärme in den Rieden retten!“