„Strebersdorf erstickt im Stau”

„Strebersdorf erstickt im Stau”

Entlastende Park&Ride-Anlage seit Jahren beschlossen, ÖVP fordert Umsetzung! Der Frühverkehr, eine Zeit, in der die gute Laune schon rein grundsätzlich keine Hochkonjunktur hat, wird auf der A22-Donauuferautobahn immer mehr zur Belastungsprobe. Hier steht man mittlerweile bis zu einer Stunde im Stau.

Ein Zustand, der sich in den letzten Jahren massiv verschärft hat, weil immer mehr Pendler in die Stadt fahren. Warum man dieses altbekannte Problem nicht endlich angeht, fragen sich nicht nur die betroffenen Anrainer, sondern auch die Bezirkspolitik. Immerhin wurde der Antrag zur Errichtung einer entlastenden Park&Ride-Anlage in Strebersdorf im Bezirk bereits im Februar 2014 einstimmig beschlossen. Zuständig ist aber die Stadt, konkret Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, die eine Park&Ride-Anlage in Strebersdorf im April 2014 als fix verkündete. Damals hieß es aus dem Büro

„Der Standort Strebersdorf ist seit kurzem Teil unserer Strategie zum Garagenbau.“ „Aus ‘seit kurzem’ ist ‘seit längerem’ geworden. Ohne, dass etwas passiert ist. Es muss endlich Bewegung in die Sache kommen“, sagt Erol Holawatsch, Klubobmann der ÖVP im 21. Bezirk. „Floridsdorf darf nicht länger das Stiefkind der Verkehrsplanung sein. Die Idee einer Park&Ride-Anlage in Strebersdorf wird seit den 90er-Jahren diskutiert. Wer sich auf die Fahnen heftet, mehr Autofahrer zum Öffifahren bewegen zu wollen, sollte sich für dementsprechende Maßnahmen nicht jahrzehntelang Zeit lassen.“

Die Vorteile der Park&Ride-Anlage lägen laut Holawatsch auf der Hand: Die Entlastung der Donauuferautobahn, Entlastung der Prager Straße stadteinwärts, weniger CO2-Ausstoß, mehr freie Parkplätze im Ortskern. Er kann sich sowohl den jetzigen kleinen Parkplatz bei der S-Bahn, als auch ein Grundstück im Industriegebiet als Standort vorstellen.Aus dem Büro von Stadträtin Vassilakou heißt es: „Es ist kein neuer Stand bekannt.”