Ungemähte Rasenfläche sorgen für Aufregung

Ungemähte Rasenfläche sorgen für Aufregung

Für Aufregung sorgt die Geschichte der Floridsdorfer Zeitung über die ungemähten Rasenflächen in der Donaufelderstraße – nach unserem Artikel haben sich unzählige weitere Floridsdorfer gemeldet. Speziell in Leopoldau scheinen da einige Rasenfläche dringend einen Schnitt zu vertragen.

Aus dem Donaufeld erreichte die Floridsdorfer Zeitung kurz vor Redaktionsschluss ein Hilferuf! „Im Gemeindebau Donaufelderstraße 44 ist die Wiese sehr hoch und die Kinder können kaum noch spielen. Ich finde, das ist ein absoluter Schandfleck.“, meint Jennifer Schatzl. Ihr Beweisfoto (mit Rutsche und Kind“ sieht man oben. Mehr Gstetten, als Wiese trifft wohl in diesem Fall voll zu.beiekz

Die Floridsdorfer Zeitung hat sich umgehend an Wiener Wohnen gewandt. Noch am gleichen Tag wurde ein erster Teil der Fläche gemäht, der Rest folgte nach dem Wochenende. Wiener Wohnen erklärt wie es dazu kommen konnte: „Grund sind das wechselhafte Wetter in den letzten Wochen und die vielen Feiertage.“ Laut Bürgerdienst Floridsdorf sind derzeit leider mehrere Firmen bzw. Behörden aus den genannten Gründen bei der Betreuung von öffentlichen Grünflächen im Rückstand…beiubahn

Gestern meldete sich auch Famile Hawel aus der Großfeldsiedlung und schickte gleich mehrere Gstetten-Fotos mit. „Jeder, der selbst eine kleine Rasenfläche hat, weiß, dass diese besonders im Frühjahr 1x wöchentlich gemäht werden muss. Bei der Gemeinde Wien hat man das anscheinend seit einigen Jahren vergessen – denn früher hat es ja geklappt! Nun scheint man nur mehr alle 5-6 Wochen zu mähen“, ärgert man sich in Leopoldau.
doderer
Familie Hawel fällt am täglichen Weg von der Pastorstrasse zur U-Bahn-Station Großfeldsiedlung auf, dass seit vielen Wochen nicht gemäht wurde. Deshalb hat sie einen Brief an die MA42 verfasst: „Was früher Grasflächen waren, ähnelt nun Weizenfeldern … Wenn sich dann doch einmal ein Mähtrupp verirrt, sieht die Wiese dann aus wie auf Bild Dopschstrasse – ausgetrocknet wie eine Savanne, obwohl es in den letzten Wochen öfters geregnet hat.“
dopsch1

Was zusätzlich ärgert: Meistens wird aber der Grasberg direkt auf die frisch gemähte Wiese geleert, wo er dann einige Tage vor sich hinfault und nach dem Abtransport hässliche braune Flecken zurückbleiben. Familie Hawel: „Ruft man dann an und beschwert sich über den Geruch, heißt es, dass eben zu wenige Leute für diese Arbeit da sind … Wie ist es möglich, dass in den letzten Jahren in unserem Bezirk alles verkommt?“

dopsch2

kuerschner

parkbeiubahn

FOTOS: Privat