Wechsel an der Spitze der Floridsdorfer Grünen: Heinz Berger folgt Susanne Dietl

Wechsel an der Spitze der Floridsdorfer Grünen: Heinz Berger folgt Susanne Dietl

Mit Ende März kommt es zu einem personellen Wechsel bei den Floridsdorfer Grünen. Klubobfrau Susanne Dietl übergibt nach 17 Jahren Klubvorsitz aus beruflichen Gründen ihre Funktion. Ihr Nachfolger als Grüner Klubchef wird mit 1. April 2018 Heinz Berger, der sich vor seiner Tätigkeit als Grüner Bezirksrat als kämpferischer und beliebter Sprecher der Bürgerinitiative Donaufeld über den 21. Bezirk hinaus einen Namen gemacht hat.

Susanne Dietl freut sich, dass Heinz Berger von der Grünen Bezirksorganisation einstimmig für die neue Aufgabe nominiert wurde, und wird ihren Nachfolger weiterhin als Bezirksrätin bis zum Ende dieser Wahlperiode tatkräftig mit ihrer umfangreichen Fachkompetenz unterstützen.

Als ihren wichtigsten Erfolg bezeichnet Dietl, dass nach jahrelangen Verhandlungen im Jahr 2015 endlich ein Drittel des 21. Bezirks zum Landschaftsschutzgebiet erklärt wurde. Sie meint: „Mir war immer eines klar: Wenn dieses Vorhaben nicht unter einer Grünen Regierungsbeteiligung umgesetzt wird, dann kommt es gar nicht. Ich bin unendlich froh, dass wir dieses große Ausmaß an Grünflächen dauerhaft für künftige Generationen gesichert haben!“

Zu weiteren Erfolgen zählt Susanne Dietl die Intervallverdichtung bei der Schnellbahn, zahlreiche temporeduzierende Maßnahmen in den Wohngebieten, die Einführung des Jugendparlaments in Floridsdorf, die neue Buslinie 33A und die Straßenbahn-Verstärkung durch den 25er, Beteiligungsverfahren bei allen größeren Stadterweiterungsprojekten, den Kreisverkehr in der Angerer Straße, die Entstehung mehrerer Nachbarschaftsgärten und Einiges mehr.

Heinz Berger bringt die zentralen Schwerpunkte seiner künftigen Tätigkeit für die nächsten Jahre auf den Punkt: „Stadtentwicklung muss auch in einem schnell wachsenden Bezirk mit Augenmaß erfolgen. Mobilität muss nachhaltig und menschenfreundlich gestaltet werden. Und Wien braucht echte Bürgerbeteiligung und Transparenz bei allen wichtigen Entscheidungen.“