V: Volksschule Christian-Bucher-Gasse: Streit zwischen Elternverein und MA56!

V: Volksschule Christian-Bucher-Gasse: Streit zwischen Elternverein und MA56!

Eigentlich sollte in der Volksschule in der Christian-Buchergasse alles eitel Wonne sein. Derzeit laufen gerade die Um- & Neubauarbeiten für die in die Jahre gekommene Schule in Jedlesee. Am Ende wird es 2017/18 ein schmuckes neues Gebäude geben. Doch hinter den Kulissen brodelt es, der Elternverein fühlt sich bei den Details von der zuständigen MA56 übergangen. Konkret geht es um den Umbau der einzelnen Klassen. „Es sollen anstatt Tafeln nur mehr interaktive Whiteboards installiert werden. Die Behörden sind der Annahme, dass es sich bei Klassenzimmern ohne Tafeln um staubfreie Zonen handelt, deshalb gibt es keine Wasserentnahmestellen in den Klassen, sondern Waschrinnen am Gang“, so Manuela Hutfless vom Elternverein.

Ihre Befürchtungen: Kein Wasseranschluss in der Klasse bedeutet, dass ein Händewaschen bzw. eine Wasserentnahme nur eingeschränkt möglich ist – Aktivitäten wie selbst gemachte gesunde Jausen, malen mit Wasserfarben, basteln mit Klebstoffen inklusive. Schnelle Reinigung werde erschwert und Krankheitserregern Vorschub geleistet. Hutfless: „Außerdem bedeutet eine Wasserrinne am Gang eine erhebliche Rutschgefahr.“ Diskussionen und Vorortbegehnungen blieben ohne Ergebnis.

Eine Petition, bei der 80 % der Eltern gegen die wasserlosen Klassen gestimmt haben, ebenso. Laut Elternverein gäbe es zum Beispiel am Campus Donaufeld durchaus Whiteboards und trotzdem Wasserentnahmestellen in den Klassen – laut MA56 eine Fehlinformation: Alle Neubau-Standorte mit Whiteboards werden ohne Wasserentnahmestellen in den Klassenräumen ausgeführt.

Deshalb gilt für die MA56 : In der Christian-Buchergasse werden „Wasserentnahmestellen, wie vereinbart, am Gang installiert. Diese werden nicht als Trinkbrunnen, sondern als Waschrinnen ausgeführt und sind somit beispielsweise auch zum Hände- oder Obstwaschen sowie zum Pinsel auswaschen geeignet.“ Einzige Alternative: Die Whiteboards werden von den Eltern finanziert – dann können die Wasserentnahmestellen bleiben.