Stadt Wien stellt allgemeinen Parteienverkehr in Bezirksämtern und Dienststellen auf Email, Internet und Telefonie um

Stadt Wien stellt allgemeinen Parteienverkehr in Bezirksämtern und Dienststellen auf Email, Internet und Telefonie um

Soziale und medizinische Betreuungseinrichtungen, Schulen und Kindergärten haben geöffnet.

Um die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus so gering wie möglich zu halten, haben die Bezirksämter und Dienststellen der Stadt Wien, die Parteienverkehr mit Antragstellungen anbieten, generell auf Online-Betrieb und Telefonservice umgestellt. Diese Maßnahme dient sowohl dem Schutz der BürgerInnen als auch MitarbeiterInnen der Stadt Wien.

In absolut dringend notwendigen Fällen kann über die Bezirksämter oder Dienststelle eine telefonische Terminvereinbarung erfolgen (Bankomatkartenverlust, Schlüssel verloren, etc.).

Bis auf weiteres sollten Amtswege und Anträge online abgewickelt werden. Das Online-Portal der Stadt Wien (www.wien.gv.at) bietet in seinem „Virtuellen Amt“ alle Voraussetzungen dafür. Sind die Amtswege nicht dringend, sollten diese überhaupt bis auf weiteres verschoben werden.

Die Bereiche der Basisversorgung von Wien stehen weiterhin, wie bisher, zur Verfügung, dazu zählen die Wiener Spitäler und Betreuungseinrichtungen, Einsatzkräfte, Müllabfuhr, Öffis, Wasser-, Gas- und Stromversorgung, etc.

Kindergärten, Volksschulen, AHS-Unterstufen und Neue Mittelschulen (NMS) bleiben für Eltern mit wirklich dringendem Betreuungsbedarf geöffnet.

Um Ältere zu unterstützen, soll eine, „wie ich meine, gute Aktion“ gestartet werden, sagt Bürgermeister Ludwig: Menschen über 65 Jahren bekommen einen 50-Euro-Taxi-Gutschein. Das soll Älteren die Möglichkeit geben, rauszufahren, wenn sie spazieren wollen, aber auch die Taxibranche stärken.

Wiener Garagen-Aktion voll angelaufen

„Herzlichen Dank an Garagenbetreiber“; 30.000 Stellplätze für 5 Euro pro Tag!

Die Wiener Garagen-Aktion ist seit Mittwoch voll angelaufen. Zentrales Ziel dabei ist es, jenen Menschen, die in der Arbeit unabkömmlich sind, eine möglichst kontaktfreien Weg zur und von der Arbeit zu ermöglichen. Hintergrund dabei: Seit gestern ist – coronabedingt – die Kurzparkzonen-Regelung in ganz Wien aufgehoben. Es gilt aber ganz klar: Nur dringend nötige Fahrten erledigen, etwa zum Arbeitsplatz, ansonsten zu Hause bleiben!

Rund 30.000 Garagenstellplätze in Wien werden im Rahmen dieser Aktion zu einem Tarif von 5 Euro pro Tag bis auf weiteres zur Verfügung gestellt. „Best in Parking“, Wipark, Apcoa und die BOE-Garagen sind Teil dieser Initiative.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, jenen Unternehmen meinen Dank auszusprechen, die in dieser beeindruckenden Form unsere Aktion mittragen. Unterstützt werden damit jene Heldinnen und Helden des Alltags, die die lebensnotwendige Infrastruktur in unserer Stadt rund um die Uhr aufrecht erhalten und damit ein möglichst normales Alltagsleben trotz dieser schwierigen Situation ermöglichen“, so Wiens Finanzstadtrat Peter Hanke.

Welche Standorte zu dem günstigen Tarif genutzt werden können, kann man auf der eigens eingerichteten Website der Stadt Wien www.wien.gv.at/coronavirus nachlesen.

Wie bereits berichtet, wird es aufgrund der bundesweit notwendigen Einschränkungen zur Eindämmung des COVID-19 Virus bis auf Widerruf Einschränkungen in verschiedenen Ämtern der LPD Wien geben.

Nun wird Folgendes zur Aussendung vom 14.03.2020 ergänzt bzw. geändert:

Verkehrsamt: Der gesamte Parteienverkehr wird ab dem 19.03.2020, 12:30 Uhr bis auf Weiteres ausnahmslos eingestellt.

Abteilung Fremdenpolizei u. Anhaltevollzug (AFA): Der gesamte Parteienverkehr in Visa-Angelegenheiten wurde ab dem 18.03.2020, 00:00 Uhr bis auf Weiteres ausnahmslos eingestellt.

Den betroffenen Fremden erwachsen keinerlei behördliche Nachteile, wenn die Ausreise aus Österreich faktisch unmöglich ist. Es drohen keine Konsequenzen im nachfolgenden Verfahren, da den betroffenen Personen kein Verschulden an der Nichtausreise trifft.

Geldzustellung durch Post gesichert

Geldanweisungen und Pensionsauszahlungen weiterhin möglich

Um eine Verbreitung von COVID-19 so weit wie möglich einzudämmen, gleichzeitig aber auch die Zustellung von Geldbeträgen für die österreichische Bevölkerung zu sichern, wird die Österreichische Post wie folgt vorgehen:

Die Zustellerinnen und Zusteller übergeben den Kunden ein Kuvert mit dem jeweiligen Geldbetrag, und zwar kontaktlos (d.h. ohne körperliche Berührung) und unter Einhaltung eines Mindestabstands. Der Kunde überprüft den Betrag, bestätigt den Empfang mittels Unterschrift auf einem Beleg mit eigenem Kugelschreiber/Stift.

Somit ist es gelungen, eine so wichtige Dienstleistung wie die Auszahlung von Pensionen, Arbeitslosengelder und sonstiger Geldsendungen in der derzeit für alle so schwierigen Situation zu sichern.

Diese Regelung gilt nicht für Wien, wo weiterhin die Abholung von Pensionen und Arbeitslosengelder in den Filialstandorten erfolgt.