„Wohnungen sind deutlich effizienter geworden”

„Wohnungen sind deutlich effizienter geworden”

Interview mit DIE WOHNKOMPANIE Geschäftsführer Roland Pichler über neue Projekte und die Vorzüge Floridsdorfs.

Nach dem DIE WOHNKOMPANIEProjekt in der Brünner Straße startet jetzt LEO AM PARK – was planen Sie an dem Standort?

DIE WOHNKOMPANIE-Geschäftsführer DI Roland Pichler: „In der Leopoldauer Straße 72 errichten wir ein Wohngebäude mit 113 Wohneinheiten. Es wird die hohen Anforderungen der Wiener Bauordnung, aber vor allem unserer anspruchsvollen Käuferklientel mehr als erfüllen. Wir verkaufen die Eigentumswohnungen mit unserem eigenen Bauträgervertrieb, daher provisionsfrei für den Kunden. Die Fertigstellung ist für Mitte 2021 geplant.”

Wer ist die Zielgruppe?

„Wir sprechen mit unseren Projekten generell eine breite Zielgruppe an. Dazu zählen Singles als auch Paare jeden Alters, sowie Jungfamilien.”

DIE WOHNKOMPANIE hat auch ein Grundstück im Zentrum des 21. Bezirks erworben: Wann geht es los und was haben Sie vor?

„Auch in der Schöpfleuthnergasse 25 planen wir ein reines Wohnbauprojekt. Die Nahversorgung ist direkt am Franz-Jonas-Platz bestens abgedeckt. Die Lage dieses Bauvorhabens besticht durch die perfekte Infrastruktur und die Nähe zu diversen Erholungsgebieten. Auch hier setzen wir auf gut durchdachte Grundrisse und eine hochwertige Ausstattung. Der Vertriebsstart ist im Herbst 2019 vorgesehen”

DIE WOHNKOMPANIE ist auch stark in Deutschland vertreten: Was macht den Standort Floridsdorf im Vergleich aus?

„Floridsdorf ist der zweitgrößte Bezirk Wiens und besitzt enorme Flächenreserven, welche sich auch sehr gut für die Gewinnung neuen Wohnbaulandes eignen. Auf der anderen Seite hat Floridsdorf eine gewachsene Struktur, verfügt über mehrere kleine ‘Zentren’ mit historischem Hintergrund. Auch die Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut und der Bezirk verfügt über große Grünflächen.”

In Wien hat DIE WOHNKOMPANIE mehrere Projekte: Wie sehen Sie die Situation: wird der Bauboom anhalten, was sind Trends?

„Es ist unserer Ansicht nach ab 2020 mit einem moderaten Rückgang am Bauvolumen zu rechnen. Man hat die vergangenen Monate deutlich gemerkt, dass die Bauwirtschaft vor allem aufgrund des Facharbeitermangels überlastet ist. Von einem Rückgang oder gar Einbruch kann hier jedoch nicht die Rede sein, ist doch die Nachfrage nach neuem und hochwertigen Wohnbau ungebrochen stark.

Der wesentliche Trend der letzten Jahre ist, dass die Wohnungen deutlich effizienter geworden sind. Auf der anderen Seite wollen fast alle Wohnungskäufer einen eigenen, zumindest kleinen Freiraum. Wir müssen davon ausgehen, dass Wohnen auf dem derzeitigen Preisniveau bleibt bzw. wertangepasst steigt. Bei den Mieten sind größere Steigerungen in sehr guten Lagen wahrscheinlich. Entwicklungen wie Digitalisierung, die Abwendung von fossilen Brennstoffen und zum Beispiel die künstliche Intelligenz werden in den nächsten Jahren auch beim Wohnbau nicht Halt machen.”