100-Jahr-Feier der Kleingärtner bei strahlendem Sonnenschein

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Bei strahlendem Sonnenschein und mit entsprechend hoher Besucher*innenzahl fand vergangenen Samstag die 100-Jahr-Feier des Bestehens der Bezirksorganisation der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in Floridsdorf statt. Bild: BV21.
Bei strahlendem Sonnenschein und mit entsprechend hoher Besucher*innenzahl fand vergangenen Samstag die 100-Jahr-Feier des Bestehens der Bezirksorganisation der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in Floridsdorf statt. Bild: BV21.

Bei strahlendem Sonnenschein und mit entsprechend hoher Besucherzahl fand vergangenen Samstag die 100-Jahr-Feier des Bestehens der Bezirksorganisation der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in Floridsdorf statt.

Unter den zahlreichen Ehrengästen und Gratulant*innen fanden sich Bürgermeister Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Georg Papai und der Vorsitzende des Wiener Kleingartenbeirats, Gemeinderat Gerhard Spitzer.

Der Obmann der Bezirksorganisation, Bezirksrat Ferdinand Lesmeister erinnerte an die Anfänge des Kleingartenwesens in Wien. Wie es heute kaum mehr vorstellbar ist, dienten die Kleingärten in Wien ursprünglich in den Zeiten der Not, vor allem nach den Kriegsjahren, zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung mit Gemüse, Obst und auch zur Kleintierhaltung. Dies hat sich glücklicher Weise im Laufe der Zeit geändert. Heute sind die Kleingärten Wiens hauptsächlich Grünoasen zur Erholung vom Alltag.

Bezirksvorsteher Georg Papai wies in seiner Rede darauf hin, dass viele Kleingartenanlagen in Foridsdorf als eine kommunalpolitische Errungenschaft im ausgehenden 20. Jahrhundert für die Menschen zum festen Wohnsitz und Lebensmittelpunkt geworden sind.

„Einerseits sind unsere Kleingärten durch die vereinsmäßig organisierte Verwaltung Mosaiksteine unserer demokratischen Kultur auf einer täglich erlebbaren und greifbaren Ebene. Und sie sind andererseits in ihrer flächenmäßigen Ausdehnung von insgesamt 237 Hektar ein wichtiger und unbedingt zu unterstützender Garant für eine funktionierende grüne Lunge in unserem Bezirk und in unserer Stadt“, so der Bezirkschef.