128 Mitarbeiter im Gesundheitszentrum Floridsdorf sorgen für eine umfassende gesundheitliche Versorgung

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Am 19. Oktober besuchte Bezirksvorsteher Georg Papai das ÖGK Gesundheitszentrum Floridsdorf. Gemeinsam mit Fachbereichsleiter Erol Holawatsch, der Ärztlichen Leiterin Prim.a Univ. Doz.in Dr.in Claudia Wojnarowski und Gesundheitsmanager Mag. Stefan Breibert bespricht er aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen. Bild: BV21.
Am 19. Oktober besuchte Bezirksvorsteher Georg Papai das ÖGK Gesundheitszentrum Floridsdorf. Gemeinsam mit Fachbereichsleiter Erol Holawatsch, der Ärztlichen Leiterin Prim.a Univ. Doz.in Dr.in Claudia Wojnarowski und Gesundheitsmanager Mag. Stefan Breibert bespricht er aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen. Bild: BV21.

Im ÖGK Gesundheitszentrum Floridsdorf (Aschenbrennergasse) steht Patienten ein multidisziplinäres Facharztzentrum mit vielseitigen, medizinischen und therapeutischen Leistungen und insgesamt 128 MitarbeiterInnen zur Verfügung. Das Angebot reicht von der Allgemeinmedizin über die Diabetologie, Pädiatrie und Rheumatologie bis zur Urologie. Der Vorsorgemedizin kommt ein besonderer Stellenwert zu. Ebenso befindet sich ein Zahngesundheitszentrum vor Ort. Bezirksvorsteher Georg Papai und Fachbereichsleiter Erol Holawatsch statten dem Gesundheitszentrum Floridsdorf einen Besuch ab.

Das Gesundheitszentrum Floridsdorf stellt mit einem breiten, medizinischen Angebot eine wichtige Säule der Gesundheitsversorgung für die Wiener Bevölkerung nördlich der Donau dar. Gemeinsam mit Fachbereichsleiter Erol Holawatsch, der Ärztlichen Leiterin Prim.a Univ. Doz.in Dr.in Claudia Wojnarowski und Gesundheitsmanager Mag. Stefan Breibert besprach Papai die aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen in Wien und lobte die umfassende gesundheitliche Versorgung der Patienten im Gesundheitszentrum Floridsdorf.

Als nicht-bettenführende Krankenanstalt der ÖGK steht das Gesundheitszentrum in regelmäßigen Austausch mit den Spezialabteilungen des Hanusch-Krankenhauses der ÖGK und profitiert vom fachlichen und personellem Austausch – vice Versa übernehmen die Gesundheitszentren in ganz Wien Tätigkeiten, die oftmals Spitalsambulanzen vorbehalten sind. Gemeinsame Tumor-  und Gefäßboards, sowie IVOM Therapien in dislozierten Ambulanzen des Hanusch-Krankenhauses erweitern das Spektrum.

Neben einem breiten, medizinischen Spektrum von A (wie Allgemeinmedizin) bis Z (wie Zahnheilkunde) kann das Gesundheitszentrum auf vier Ebenen konservative und interventionelle Therapien anbieten, ein telemedizinisches Angebot für berufstätige und weiter entfernt wohnende PatientInnen rundet das Angebot ab und bieten medizinische Dienstleistungen auf neuestem Stand.

Besonders hervorzuheben ist unser umfassendes Diabetesangebot: das Gesundheitszentrum versorgt DiabetikerInnen jeden Alters und versucht hier schon im Kindes- und Jugendalter anzusetzen.

Das Gesundheitszentrum übernimmt auch PatientInnen mit komplexen Fragestellungen, versorgt PatientInnen mit Insulinpumpen, und kann auch diabetologische Begleiterkrankungen durch ein kardiologisches, angiologisches, neurologisches Angebot sowie die Wundversorgung adäquat behandeln. Durch das breite kinder- und jugendärztliche Angebot ist eine ganzheitliche Versorgung der jüngsten PatientInnen möglich.

„Enorm in Form“ ist ein Programm der ÖGK für übergewichtige Kinder und Jugendliche in Wien und unterstreicht den Anspruch, präventiv tätig zu sein. Gesunde Ernährung, Freude an Bewegung und die psychische Gesundheit stehen im Mittelpunkt der mehrmonatigen Kurse. Die Kurse werden für sechs- bis Neunjährige Kinder und zehn- bis 14-jährige Jugendliche von den Gesundheitszentren der ÖGK in Wien gemeinsam mit Sportvereinen angeboten. Im Mittelpunkt der fünfmonatigen Kurse steht eine nachhaltige Änderung des Lebensstils hin zu mehr Bewegung und gesünderer Ernährung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Versorgung blutzuckerkranker PatientInnen ist weiteres die Augenambulanz. Hier werden Erkrankungen des gesamten ophthalmologischen Spektrums abgeklärt, das Gesundheitszentrum bietet aber auch intravitreale Medikamenteapplikation (IVOM) an, weiteres gibt es auch Augenspezialambulanzen, beispielhaft sind hier die Schiel- und die Netzhautambulanz anzuführen. 

Als Beispiel für eine breite, multiprofessionelle Versorgung in Floridsdorf sind Gynäkologie und Urologie, Psychiatrie- und Psychotherapie, HNO mit Logopädie, sowie Dermatologie (mit der Möglichkeit, kleine hautchirurgische Eingriffe vorzunehmen) zu nennen. Internistisch ist neben Diabetologie, Angiologie und Kardiologie die Rheumatologie hervorzuheben. Weiteres sind im Haus AllgemeinmedizinerInnen und -internisten tätig, denen nebst einer umfassenden Basisversorgung auch eine Triagerolle im Haus zukommt, ein breites präventives Angebot (inkl. Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen) rundet deren Angebot ab.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Hämatologie dar; mit inzwischen vier beschäftigten HämatologInnen bietet das Gesundheitszentrum eine komplette hämatologische Abklärung inkl. Knochenmarksdiagnostik und Genetik an und arbeitet hier Hand in Hand mit der Hämatologischen Abteilung des Hanusch-Krankenhauses.  PatientInnen mit wenigen oder niedrignmaligen Erkrankungen werden vor Ort behandelt. 

Da das Gesundheitszentrum unmittelbaren Zugang zum Laborverbund der ÖGK, sowie zu bildgebenden Maßnahmen (Röntgen / Ultraschall) hat, kann es weitgehend unabhängig agieren.

Zusammenfassend stellt das MGZ Floridsdorf einen niedrigschwelligen Zugang zu anerkannter Spitzenmedizin dar, die organisatorische Nähe und die Möglichkeit, Ressourcen des Hanusch-Krankenhauses im Rahmen des Wiener Gesundheitsverbundes der ÖGK mit zu nutzen, sowie die daraus entstehende integrierte Versorgung aus stationärem und niedergelassenen Bereich, unterscheidet die Wiener Gesundheitszentren von anderen Gesundheitsdienstleistern.