Während die Gleisarbeiten am Jonas-Platz abgeschlossen sind, nehmen die Wiener Linien endlich eine der ,Zuckel-Bimstrecken‘ in Angriff. In der Nacht werden die Gleise auf der Schloßhofer Straße saniert. Obwohl hier in wenigen Wochen mit dem 27er eine dritte Straßenbahnlinie fährt, werden die Gleise auf der Donaufelder Straße – auch hier dürfen die Straßenbahnen maximal 15 km/h fahren – erst 2026 saniert.
Eigentlich ist es für die Öffi-Fahrgäste auf den Linien 25 und 26 eine absolute Zumutung. Denn die Langsamfahrstellen gbt es seit Jahren.
Weil an den Gleisen zwischen Bahnhof Floridsdorf und Hoßplatz nur nachts gearbeitet werden kann, verlängert sich die Bauzeit bis voraussichtlich Jahresende. Die zweite Langsamfahrstelle Höhe Carminweg ist dann – hoffentlich – nächstes Jahr an der Reihe. Die aktuellen Langsamfahrzonen treiben nicht nur Öffi-Benutzern die Zornesröte ins Gesicht, sondern auch den dahinter fahrenden Autofahrern. Und auch unzählige Anrainer berichten über Lärmbelästigungen aufgrund der desolaten Gleise.
Ab Herbst fährt zwischen Floridsdorf und der Donaustadt auch die neue Straßenbahnlinie 27, zurzeit finden bereits Probefahrten statt. Im 21. Bezirk ist das keine neue Strecke, sondern eine dritte Linie bis Strebersdorf. In Summe für die Anrainer entlang der Route eine Entlastung, weil der Intervall dichter wird.














