Freitag, 13. Februar, 2026
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Ab 4. September sind Bim und Bus wieder in dichteren Intervallen unterwegs

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Symbolbild. Bild: Wiener Linien/ Manfred Helmer.
Symbolbild. Bild: Wiener Linien/ Manfred Helmer.

Die Wiener Linien haben Anfang des Jahres ihr 5-Punkte-Programm zur Stabilisierung der Intervalle und Bewältigung der angespannten Personalsituation vorgestellt. Während das Verkehrsunternehmen Ende letzten Jahres mit massiven Personalproblemen und vielen kurzfristigen Ausfällen zu kämpfen hatte, konnte rasch nach Inkrafttreten des 5-Punkte-Programmes der Fahrplan wieder stabilisiert und 99 Prozent der vorgesehenen Fahrten plangemäß durchgeführt werden. Ein umfassendes Paket mit Maßnahmen zur Mitarbeiter*innen-Gewinnung sowie Attraktivierung der Jobs im Fahrdienst ist nun in Umsetzung. Die Situation hat sich so weit stabilisiert, dass die Fahrplaneinschränkungen nun zurückgenommen werden können.

„Wir haben all unsere Kräfte dafür eingesetzt, unser Unternehmen als Arbeitgeberin zu attraktiveren und damit auch unseren Fahrgästen wieder die von den Wiener Linien gewohnte Verlässlichkeit zu bieten. Aber ich möchte ehrlich sein: Vor uns liegt kein Sprint, sondern ein Marathon“, sagt Alexandra Reinagl, Geschäftsführerin der Wiener Linien. „Das Unternehmen tut alles, um die weltweit angespannte Arbeitsmarktsituation und die andauernde Pensionierungswelle zu meistern“, erklärt Reinagl.

„Trotz der sehr angespannten Situation am Arbeitsmarkt ist es den Wiener Linien mit dem 5-Punkte-Programm gelungen, die Personalsituation zu stabilisieren und zu einem ähnlichen Fahrplan wie im Herbst 2022 zurückzukehren. Dennoch bleibt der Arbeitskräftemangel eine Herausforderung für das Unternehmen und für ganz Österreich. Das 5-Punkte-Programm wird uns deshalb auch in Zukunft begleiten und das Team der Wiener Linien wird weiterhin mit hohem Einsatz die Personalrekrutierung forcieren“, so Öffi-Stadtrat Peter Hanke.

Bis 2031 benötigen die Wiener Linien rund 7.000 neue Mitarbeiter*innen in allen Fachbereichen. Drei Viertel der Mitarbeiter*innen, die in zehn Jahren für die Wiener Linien arbeiten, sind derzeit noch nicht im Unternehmen. Dennoch: Der Arbeitskräftemangel beschäftigt lange nicht nur mehr die Öffi-Anbieter. Er zieht sich durch alle Branchen. „Alle Stellschrauben, an denen gedreht werden kann, werden gedreht“, ergänzt Reinagl. „Wir werden das 5-Punkte-Programm weiterhin mit voller Intensität umsetzen.“