Anton-Böck-Gasse: Umbau bringt mehr Verkehrssicherheit

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Georg Papai in der Anton-Böck-Gasse. Bild: BV21.
Georg Papai in der Anton-Böck-Gasse. Bild: BV21.
Stein

In Strebersdorf steht die Sanierung der Anton-Böck-Gasse vor dem Abschluss. An der Grenze zum 22. soll im Herbst die Leistungsfähigkeit der B3 erhöht werden. Die Anton-Böck-Gasse bekommt gerade ein Facelifting, das in seiner nachhaltigen Wirkung weit über eine bloße Behübschung hinausgeht: Zum einen wird die Fahrbahn widmungsgemäß ausgebaut und der Gehsteig durchgehend hergestellt, zum anderen werden die bestehenden Baumscheiben zu einem Grünstreifen umgebaut. Weitere Bäume und Sträucher werden gepflanzt, inklusive einer automatischen Bewässerungsanlage.

Seit ein paar Wochen wird intensiv gearbeitet. Im Abschnitt zwischen der Rußbergstraße und der Krottenhofgasse werden die Parkspuren umgebaut und durchgehende Grünflächen mit zusätzlichen Baum- und Strauchpflanzungen hergestellt. Im Zuge dieser Arbeiten sollen die fehlenden Gehsteige auf Seite der ungeraden Orientierungsnummern hergestellt bzw. vorhandene Gehsteige verbreitert werden. Noch fehlende Fahrbahnbereiche werden ebenfalls ordnungsgemäß mit einer neuen Straßenentwässerung versehen.

Um das Zubringen und Abholen von Schülern zu ermöglichen, findet der Umbau in der Ferienzeit statt. Die durch die Schaffung von mehr Grünraum verloren gehenden Parkplätze in der Längsparkordnung werden durch neue Schrägparkplätze auf der anderen Straßenseite weitestgehend kompensiert. Bezirksvorsteher Georg Papai im Rahmen einer Baustellenbesichtigung: „Hier steht eine Erhöhung der Verkehrssicherheit im Vordergrund, vor allem für die Fußgängerinnen und Fußgänger, die einen beidseitig ausgebauten Gehsteig erwarten dürfen. Die Anton-Böck-Gasse ist in diesem Abschnitt eine Schutzzone. Diese sanfte Neugestaltung ist auch ein Zeichen meiner Initiative zum Schutz der Floridsdorfer Ortskerne, die ja ein wichtiger Teil des traditionellen Erscheinungsbildes unseres schönen Bezirkes sind.“

Schon länger eine ‘Baustelle’ in Bezug auf Überlastung ist die Kreuzung Donaufelder Straße und B3 (Dückegasse) direkt an der Grenze zum 22. Bezirk. Hier wird man im Herbst versuchen, die Leistungsfähigkeit der B3 zu verbessern. Mit je zwei Spuren im unmittelbaren Kreuzungsbereich sollen bei gleich langer Grünphase doppelt so viele Fahrzeuge über die Kreuzung kommen, hofft Papai. Auf keinen Fall sollen die Bim-Linien beeinträchtigt werden. Denn ab 2025 wird auf der Donaufelder Straße sogar eine dritte Linie fahren. Derzeit sorgt der Verkehr auf der B3 auch schon für Stau auf der Querung. Und in unmittelbarer Nähe ensteht auch noch das Quartier ‘An der Schanze’ mit 1.600 Wohnungen. Die B3 wird also auch in den kommenden Jahren im Fokus stehen.