Aus der Bezirksvertretung: Kreisverkehr Leopoldau um 40 Prozent billiger!

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Bild: DFZ
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Was passiert eigentlich so in einer Sitzung der Bezirksvertretung? Gute Frage. Viele Berichte und viele Abstimmungen. Was das Floridsdorfer Bezirksparlament und seine 60 Abgeordneten so tun – darüber  wollen wir in dieser Rubrik in Zukunft berichten.
• Der Kreisverkehr am Beginn der Leopoldauerstraße war weit billiger, als geplant. Wie Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) berichtet, betrugen die Gesamtkosten 1,09 Millionen Euro, „inklusive Grünraumgestaltung und Kunstwerk“. Ursprünglich war von 1,8, später von 1,6 Millionen Euro die Rede. Mittlerweile anerkannt: Der Kreisverkehr ist eine Verbesserung.

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• Das Leitbild Donaufeld inklusive Bürgerbeteiligung wird fortgesetzt. Eine Ausschreibung läuft, Mitte des Jahres geht es weiter.
• Die endlose Diskussion um die dringend notwendige Komplett-Sanierung des Schlingermarktes geht in die nächste Runde. Eine Revitalisierung steht im Wiener Regierungsübereinkommen von Rot-Grün II. In Floridsdorf wurde eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aller sechs Parteien eingerichtet.
• Die von der FPÖ eingebrachte Anfrage bezüglich der Gerüchte, am Pius-Parsch-Platz entstehe eine Islam-Schule beantwortete Papai mit: „Mir sind keine diesbezüglichen Infos bekannt.“
• Am Areal der Schicht-Villa wird die 2. Etappe des Einkaufszentrums nicht errichtet, dafür ein Kindergarten & Wohnungen.
• Für Aufregung sorgt eine neue Flächenwidmung in der Kleingartenanlage Scherergasse. Unzählige illegale Kleinhäuser (zu viel verbaute Grundfläche) werden nachträglich legalisiert. Nur den größten Sündern sollen Rückbauten vorgeschrieben werden. Bezirksvorsteher-Stellvertreter Karl Mareda (FPÖ) will vor allem den Grundbesitzer ÖBB in die Pflicht nehmen: „Wer Entgegenkommen des Bezirks erwartet, sollte auch dem Bezirk entgegen kommen. Da haben die ÖBB Nachholbedarf!“
• In der Gerasdorferstraße wurde auf Betreiben der Grünen eine Verkehrsmessung durchgeführt. Ergebnis: Über 2% der Autofahrer sind schneller als 65 km/h, 77,15% unter 50 km/h unterwegs. Die Grünen kritisieren die Auswahl der Messung. Der Messabschnitt wäre so gewählt gewesen, dass neuralgische Stellen (Schule) nicht erfasst wurden.
• Eine Anfrage von WIFF, was denn nach der Sanierung des Paul-Hock-Parks an der Brünnerstraße mit den alten Bänken passiert sei, brachte folgendes Resultat: Sie wurden aufgearbeitet und in anderen Parks im 21. Bezirk wieder aufgestellt.