Baumbestattung in Seyring

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Bürgermeister Vojta und Vizebürgermeister Ruf bei der neu gepflanzten Blutbuche beim Eingangsbereich des Seyringer Friedhofs. Bild: Gemeinde Gersdorf.
Bürgermeister Vojta und Vizebürgermeister Ruf bei der neu gepflanzten Blutbuche beim Eingangsbereich des Seyringer Friedhofs. Bild: Gemeinde Gersdorf.

Letzte Ruhestätte in der Natur: Die Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien baut das Angebot der Bestattungen aus und bietet nun auch eine Naturbestattung beim Seyringer Friedhof an. 

Die Baumbestattung zählt zu den alternativen Naturbestattungsarten und wird aufgrund der Verbundenheit zur Natur, dem Entfall der Grabpflege und dem ökologischen Aspekt zu einer immer beliebteren Bestattungsform.

Bei der Baumbestattung wird die Asche der verstorbenen Person in einer biologisch abbaubaren Urne im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Nach der Zersetzung der Urne tritt die Asche im Laufe der Zeit wieder in den Naturkreislauf ein und der Verstorbene lebt in der Blutbuche, die am Gemeindefriedhof angepflanzt wurde, weiter. Die römischen Ziffern rund um den Wurzelbereich symbolisieren das Sterbemonat. Die Namen der Verstorbenen werden am Granitblock, der vor dem Baum situiert ist, eingraviert und ermöglichen ein würdevolles Gedenken.