
Ab Mai wird im Bezirkszentrum wieder ordentlich Staub aufgewirbelt. Jetzt ist fix: Die Bauarbeiten für den Radweg Brünner Straße starten im Mai. Die DFZ hat vorab exklusiv alle Details!
In Summe werden die Arbeiten bis Juni 2027 dauern, berichtet Bezirksvorsteher Georg Papai. Schneller wäre der Umbau nur mit einer Sperre der Brünner Straße möglich gewesen, das wollte man aber vermeiden.
Errichtet wird der 1.060 m lange Zweirichtungsradweg gleich nach dem ,Spitz‘ auf der rechten Seite bis zur Karl-Schäfer-Gasse. Bis zur Katsushikastraße werden alle Parkplätze verloren gehen – das sind inklusive Taxi-Standplatz und Radabstellflächen 60 bis 70. Einzige Ausnahme: Beim Lötsch-Hof nach der Weisselgasse (siehe Grafik links) wird man mit dem Gehsteig ein Stück nach rechts rücken in einen Grünstreifen – hier kann es dann weiter in Summe rund zehn Parkplätze geben.
Das bedeutet natürlich auch, dass der Taxi-Standplatz beim Schlingerhof und Ladezonen in Nebengassen verlegt werden müssen. Eine Ladezone ist in der Werndlgasse geplant, der Taxistandplatz übersiedelt entweder gegenüber in die Peitlgasse oder auf die beiden Plätze direkt bei der Zufahrt zum Schlingermarkt.
Geschäfte in der Brünner Straße 2-14 müssen Anlieferungen ums Eck in der Ladezone in der Angerer Straße machen. Die Station für VOR-Busse bei der Angerer Straße wird ersatzlos gestrichen, weil sie laut Betreiber nicht benötigt wird.
Katharina Graber, Bezirksobfrau für Floridsdorf der Wirtschaftskammer Wien, war schon im September nicht begeistert: „Der Plan bedeutet den Wegfall von rund 70 Parkplätzen und auch Ladezonen und wird die ansässigen 82 Unternehmer enorm treffen.“ Der Einspruch der Wirtschaftskammer wurde von der Stadt abgeschmettert.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der inneren Brünner Straße sind Baumpflanzungen und Gehsteigvorziehungen vorgesehen. Zwischen Katsushikastraße und Karl-Schäfer-Gasse wird der ostseitige Einrichtungsradweg zu einem Zweirichtungsradweg ausgebaut. Insgesamt werden 23 neue Bäume gesetzt und knapp 300 m2 neue Grünflächen geschaffen. In Zukunft kommt man so von der Floridsdorfer Brücke über den Spitz und die Klinik Floridsdorf bis zur Shuttleworthstraße auf einem baulich getrennten (eine Hauptachse mit über 2 km Länge), komfortablen Zweirichtungsradweg vorwärts. Für Radfahrer ein Quantensprung! „Damit kann die Stadt Wien eine große Lücke im Radwegenetz im Herzen von Floridsdorf schließen“, so die Stadt Wien.

Insgesamt werden 2026 in Wien 33 neue Radprojekte mit rund 12,5 Kilometern gebaut. Die Brünner Straße ist heuer das Highlight für Wiens Mobilitätsstadträtin Ulli Sima: „Wer mehr Radfahrer*innen möchte, muss das Angebot weiter ausbauen. Nur wer sichere Radwege vor der Haustüre hat, wird auch auf das Rad umsteigen! Wie immer sorgen wir auch für viel zusätzliche Begrünung“, ist Sima überzeugt. Siekündigte auch an, dass es 2026 noch mit der Umgestaltung des Rings im 1. Bezirk losgehen wird, die Präsentation findet in einigen Wochen statt.
Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) erklärt: „Beim Ausbau der Radinfrastuktur in Floridsdorf liegt der Fokus auf zwei Zielen: Sicherheit und Lückenschluss. Die 2025 fertiggestellte Leopoldauer Straße ist ein gutes Beispiel dafür. Die Brünner Straße wird heuer diesem Beispiel folgen.“

Logisch, dass die Grünen begeistert sind. „Wir Grüne freuen uns sehr, dass der Radweg Brünner Straße nach jahrelangen Bemühungen nun in Angriff genommen wird. Jetzt hoffen wir, dass der Ausbau der Radinfrastruktur bis an die Ränder des Bezirks fortgesetzt wird“, meint Heinz Berger, Klubobmann der Floridsdorfer Grünen. Etwa ein Ausbau auf der Brünner Straße zwischen Shuttleworthstraße und Gerasdorfer Straße.
Für FPÖ-Bezirksrat Karl Mareda geht der „neue Radweg einmal mehr auf Kosten des motorisierten Individualverkehrs. Das ist eine Parkplatzvernichtung der Extraklasse in Floridsdorf. Einen Mehrwert für Bürger und Wirtschaftstreibende im Bezirk kann ich nicht erkennen.“
Ein neuer 115 m langer Zweirichtungsradweg wird in der Leopold-Ferstel-Gasse errichtet – als Verbindung der Floridsdorfer Hauptstraße mit der Linken Nordbahngasse. Die Erreichbarkeit des Bahnhofs Floridsdorf soll mit einer kostengünstigen Variante (mit Schwellen physisch vom PKW-Fahrstreifen abgegrenzt und abgesichert) verbessert werden.
Und auch mit einem Baustart für die Klimahighway genannte Verbindung zwischen Satzingerweg und Leopoldauer Straße sieht es für 2026/27 nun gut aus. Mit dem Grundstückseigentümer eines Ackers soll es ein Tauschgeschäft mit einem Grundstück der Stadt Wien in Strebersdorf geben. Sobald das ,Geschäft abgeschlossen ist, soll es mit dem Bau losgehen. Die Pläne sind fertig, so Sima. Auf dem Klimahighway, früher Teil der geplanten Mega-Bundesstraße B232, sollen nur der Bus und Radler fahren dürfen. -Hannes Neumayer
Mehr Infos zm Radwegebauprogramm 2026
NEOS-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner betont: „Auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung machen wir beim Ausbau der sicheren und attraktiven Fahrradinfrastruktur ordentlich Meter und tragen damit zur lokalen Wertschöpfung bei. Wir setzen große Vorhaben mit den nächsten Bauabschnitten fort und starten gänzlich neue Projekte neue. Egal ob im Stadtzentrum oder in den Außenbezirken: Ich bin überzeugt, dass die neuen Radwege noch mehr Wienerinnen und Wiener zum Umsteigen bewegen werden. Denn das Radfahren ist gesund und klimafreundlich und für viele Wege die beste Wahl.“
„Beim Ausbau der Radinfrastruktur in Floridsdorf liegt der Fokus auf zwei Zielen: Sicherheit und Lückenschluss. Die 2025 fertiggestellte Leopoldauer Straße ist ein gutes Beispiel dafür. Die Brünner Straße wird heuer diesem Beispiel folgen“, so Bezirksvorsteher Georg Papai zur Bezirksradwegoffensive in Floridsdorf.
Die Highlights der Radwegoffensive 2026:
Innovative Bauweise für Direktverbindung auf der Oberen Donaustraße
In der Leopoldstadt wird auf der Oberen Donaustraße ein 410 m langer, neuer Zwei-Richtung-Radweg gebaut und damit eine direktere Verbindung zwischen Rembrandtstraße und Scholzgasse geschlossen. Lästige Fahrbahnüberquerungen auf die Seite des Donaukanals und entsprechende Wartezeiten entfallen. Auch wird das angrenzende neue Wohngebiet nun direkt an das Hauptradverkehrsnetz angeschlossen. Zum Einsatz kommt hier eine innovative und kosteneffiziente Bauweise: Der Radweg wird nicht wie sonst üblich auf erhöhtem Niveau geführt und mit Randstein abgetrennt, sondern er bleibt auf Straßenniveau, die bestehenden Randsteine bleiben erhalten. Als Abgrenzung zu den KFZ-Fahrstreifen dienen ein Streifen für PKW- und Radabstellplätze, Grünflächen und ein markierter Schutzstreifen. Das spart Kosten bei garantierter Sicherheit und höchster Radfahrqualität. Auch Fußgänger*innen profitieren von neuen Grünflächen inklusive 15 neuer Bäume.
Start der klimafitten Landstraßer Hauptstraße
In diesem Jahr fällt – auf Grundlage einer Bürger*innenbefragung – der Startschuss für die schrittweise klimafitte Umgestaltung der Landstraßer Hauptstraße. Zwischen Juchgasse und Schlachthausgassewerden im 1. Schritt auf einem über 700 m langen Straßenabschnitt beidseitig baulich getrennte Einrichtungsradwege errichtet. 33 neue Bäume entlang der Radwege werden für ein angenehmes Klima und Schatten sorgen. Fußgänger*innen und Autofahrer*innen profitieren von einer klaren Struktur, verbesserten Kreuzungspunkten und besseren Sichtbeziehungen. Im Abschnitt der Landstraßer Hauptstraße zwischen Schlachthausgasse und Rennweg wurde bereits im Zusammenhang mit der Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 im letzten Jahr ein neuer Zwei-Richtungs-Radweg gebaut.
Neue Radwege entlang der Linie 18
Der Ausbau der Öffis wird, wo immer es geht, auch mit der Schaffung neuer Radinfrastruktur verbunden. Und so wird auch im dritten Wiener Bezirk im Zuge der Verlängerung der Linie 18 die Radinfrastruktur weiter ausgebaut: Ein Zwei-Richtungs-Radweg wird heuer auf der Würztlerstraße zwischen Markhofgasse und Erdbergstraße errichtet. Hier schließt die Stadt eine Lücke und schafft so eine wichtige, durchgehende Radverbindung zwischen Gürtel und Donaukanal parallel zur Schlachthausgasse bzw. künftig weiter über die Stadionbrücke durch den Grünen Prater über die Meiereistraße und Dr. Natterer-Gasse bis zur Donau!
Bereits fertiggestellt wurde im Zuge der Gleisbauarbeiten ein neuer, komfortabler und sicherer Zwei-Richtungs-Radweg auf dem Rennweg zwischen Grasberggasse und Landstraßer Hauptstraße, der den Radweg und die Fahrradstraße in der Rinnböckstraße direkt ans Hauptradverkehrswegenetz anschließt. In der Viehmarktgasse wurde ebenfalls ein neuer Zwei-Richtungs-Radweg zwischen Henneberggasse und Schlachthausgasse errichtet, um sowohl das Vienna BioCenter als auch das Media Quarter St. Marx über das Hauptradwegenetz erreichen zu können.
Durchgängiger Zwei-Richtungs-Radweg auf der Wiedner Hauptstraße
Im ersten Teil der umgestalteten Wiedner Hauptstraße entstand bereits im letzten Jahr ein breiter, baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg stadtauswärts vom Karlsplatz bis zur Johann-Strauß-Gasse, der nun auf über 1 km zügiges und sicheres Vorankommen ermöglicht. Die alte Baumallee wurde erhalten und um 11 zusätzliche Bäume erweitert. In Summe entstanden 1.300 Quadratmeter neue Grünflächen. Nun folgt die Fortsetzung: stadtauswärts werden die bestehenden Mehrzweckstreifen durch einen Zwei-Richtungs-Radweg bis zur Hartmanngasse ersetzt. Dieser schließt künftig an die vorhandenen Einrichtungsradwege an, so dass durchgängig, von Matzleinsdorfer Platz bis zum Karlsplatz, auf bauliche getrennten Radwegen gefahren werden kann. Als begleitende Maßnahme wird auch eine Anschlussverbindung optimiert: Künftig wird die Durchfahrt beim Rudolf-Sallinger-Park nicht nur stadtauswärts, sondern in beide Richtungen nutzbar sein. Damit kommt man auch aus der Stolberggasse noch komfortabler zum verlängerten Zwei-Richtungs-Radweg in der Wiedner Hauptstraße. Gleichzeitig wird weiter begrünt und entsiegelt: 9 neue Bäume und 4 zusätzliche Hochstammsträucher werden gepflanzt, 8 neue Grünbeete errichtet und ein Trinkbrunnen installiert. Insgesamt entsteht auf insgesamt 2 km eine durchgehende, sichere und komfortable Radverbindung vom Karlsplatz bis zum Gürtel.
Neue Radwege rund um den Julius-Tandler-Platz
Im 9. Bezirk wird das Radwegenetz um den neu gestalteten, klimafitten Julius-Tandler-Platz weiter ausgebaut. Ebenfalls in innovativer Leichtbauweise entsteht ein rund 400 m langer Ein-Richtungs-Radweg auf der Althanstraße, vom Franz-Josef-Bahnhof bis zum Universitätszentrum Althanstraße, das in den nächsten Jahren zum größten Universitäts-Standort Österreichs ausgebaut wird. Der Radweg schließt direkt an den neuen breiten Zwei-Richtungs-Radweg an der Alserbachstraße an. Leichtbauweise bedeutet hier die Trennung des Radweges durch Beton-Schwellen von der KFZ-Spur. Damit die Straßenbahn weiter schnell unterwegs sein kann, wird diese an den Ampeln zukünftig bevorzugt.
Mehr TOP-Radinfrastruktur für Inner-Favoriten
Die Fahrradverkehrsinfrastruktur im 10. Wiener Gemeindebezirk wird seit dem Start der Bezirksoffensive vor drei Jahren stetig weiter ausgebaut und verbessert. Schon jetzt verfügt Favoriten über qualitativ hochwertige und innovative Radwege wie den breiten Zwei-Richtungs-Radweg in der Herndlgasse mit seiner Diagonalquerung als Teil des mittlerweile erfolgreich fertig gestellten Radhighways Süd. 2026 kommt im dicht besiedelten Inner-Favoriten ein neuer Radweg in der Neilreichgasse hinzu. Zwischen Hasengasse und Davidgasse wird ein 630 m langer Zwei-Richtungs-Radweg errichtet. 33 neue Bäume und 12 Hochstammsträucher werden gepflanzt. Beim Schulvorplatz in der angrenzenden Pernerstorfergasse, der verkehrsberuhigt wird, werden weitere 13 neue Bäume und ein Hochstammstrauch gepflanzt.
Teil 2 der Äußeren Mariahilfer Straße wird klimafit
Im 15. Bezirk geht es heuer mit dem Großprojekt Äußere Mariahilfer Straße weiter. Teil 1 brachte bereits Verkehrsberuhigung, Begrünung und einen 600 m langen, komfortablen Zwei-Richtungs-Radweg, zudem viele Sitzgelegenheiten, Cooling-Elemente und breite Gehsteige. Heuer geht’s weiter mit dem 2. Teil von der Clementinengasse bis Anschützgasse. Hier entsteht südseitig ein 720 m langer neuer Zwei-Richtungs-Radweg inklusive klimafitter Begrünung mit 46 neuen Bäumen und 1.500qm entsiegelter Fläche.
Wie bereits im 1. Teil erfolgreich angewendet, wird auch im 2. Teil die Mariahilfer Straße zur Einbahn. Der gewonnene Platz wird für den neuen Zwei-Richtungs-Radweg, mehr Flächen für den Zu-Fuß-Gehende und Grün verwendet.
Floridsdorf: Zentrale Lückenschlüsse in Brünner Straße und Leopold-Ferstl-Gasse
Seit Beginn der Bezirks-Radwegeoffensive wurden bereits etliche Projekte umgesetzt, so etwa der neue Zwei-Richtungs-Radweg in der Floridsdorfer Hauptstraße und auch die Prager Straße und die Angerer Straße erhielten eine sichere Radverbindung. 2025 ging es weiter u.a. auf der Leopoldauer Straße mit insgesamt 1,2 Kilometer beidseitigen Ein-Richtungsradwegen. Ein grenzübergreifendes Projekt war 2025 der Lückenschluss in Thayagasse und Pinkagasse, welche Gerasdorf mit der U1 Station Leopoldau bzw. Dem Wiener Radwegenetz verbinden.
Lückenschlüsse zwischen bestehenden Radwegen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch eine baulich getrennte Ausführung sind für Bezirksvorsteher Papai weiterhin zentrale Anliegen: Auf der Brünner Straße wird zwischen Am Spitz und Karl-Schäfer-Straße ein Zwei-Richtungs-Radweg gebaut. Damit kann die Stadt Wien eine große Lücke im Radwegenetz im Herzen von Floridsdorf schließen, wo es bisher Großteiles keinerlei Radinfrastruktur gibt. Es entsteht hier ein 1060 m langer, komfortabler Zwei-Richtungs-Radweg. Im Süden schließt der Radweg direkt an den neuen, breiten Zwei-Richtungs-Radweg auf der Floridsdorfer Hauptstraße an.
Zwischen Katsushikastraße und Karl-Schäfer-Straße wird der ostseitige Einrichtungsradweg zu einem Zweirichtungsradweg ausgebaut, damit Radfahrer*innen hier künftig nicht mehr die Seite wechseln müssen. Im Weiteren kann man den bestehenden Radweg bis zur Klinik Floridsdorf und zu den weiteren Anschlüssen an der Kreuzung mit der Shuttleworthstraße und Lundenburger Gasse nutzen. Der aktuelle Lückenschluss ist somit das Herzstück einer Hauptachse mit über 2 km Länge vom Wasserpark bis zur Shuttleworthstraße wird es dann durchgehende baulich getrennten Radwege geben. Um die Brünner Straße auch gestalterisch aufzuwerten und das Zu-Fuß-Gehen komfortabler zu machen werden zudem insgesamt 23 neue Bäume gesetzt und knapp 300 qm neue Grünflächen geschaffen.
Eine weitere Lücke im Floridsdorfer Radwegenetz wird mit dem neuen 115 m langen Radweg in der Leopold-Ferstl-Gasse realisiert. Der Radweg schließt die Lücke zwischen den Radwegen in der Floridsdorfer Hauptstraße und der Linken Nordbahnstraße und verbessert damit u.a. die Erreichbarkeit des Bahnhof Floridsdorf. Auch hier kommt die kosteneffiziente Bauweise zum Einsatz: Der Radweg bleibt – wie der Radweg in der Oberen Donaustraße – im bestehenden Straßenniveau, in diesem Fall wird er mit Schwellen physisch vom PKW-Fahrstreifen abgegrenzt und abgesichert.
500 m Zwei-Richtungs-Radweg erweitert Radwegenetz in der Donaustadt
Auch die Donaustadt hat nach der Einführung des Parkpickerls den Radwegebau vorangetrieben und auch heuer geht es damit weiter: Auf der Erzherzog-Karl-Straße wird der nächste Abschnitt für eine durchgängige, komfortable und sichere Radwegverbindung errichtet. Der neue knapp 500 Meter lange Zwei-Richtungs-Radweg schließt ab der Industriestraße direkt an den bereits fertiggestellten, 700 m langen Abschnitt des neuen Zwei-Richtungs-Radweg auf der Erzherzog-Karl-Straße an. Dadurch entsteht eine durchgängige, sichere und bequeme Verbindung zwischen dem fertiggestellten Radhighway Nord und den Radwegen auf der Donaustadtstraße. Auch werden zehn neue Bäume gepflanzt und zusätzliche Radbügel montiert.
Radwege entlang der Liesing werden weiter optimiert
Auch in Liesing geht die Radwegeoffensive weiter: Nach der Fertigstellung des neuen komfortablen Radwegs über den Atzgersdorfer Platz Ende letzten Jahres, wird die Radinfrastruktur entlang Liesingbaches heuer weiter optimiert. Der gut 520 m lange Abschnitt entlang der Lehmanngasse über den Liesinger Platz wird erheblich verbessert. Vom Herbert-Mayr-Park wird ein neuer Zwei-Richtungs-Radweg über die Lehmanngasse und den Busbahnhof Liesinger Platz bis zum verkehrsberuhigten Bereich hinter der Liesinger Sporthalle errichtet. Dort schließt dieser an das bereits vorhandene Radwegenetz an. Wie bei allen Umgestaltungen von Straßenräumen wird auch hier klimafit begrünt, entsiegelt und vier neue Bäume werden gepflanzt.
Im Zuge der Renaturierung des Liesingbaches wird außerdem der begleitende, 1,4 km lange Radweg zwischen Atzgersdorf und Bahnhof Liesing auf das andere Ufer verlegt. So wird es möglich, den Weg zu verbreitern und neue Unterführungen unter der Marenabrücke (Carlbergergasse) und der Pellmannbrücke (Rudolf-Waisenhorn-Gasse) zu errichten. Damit erfährt der Liesingbachradweg nach den Unterführungen an der Triester Straße, der Laxenburger Straße und dem neuen bauliche Radweg am Atzgersdorfer Platz das nächste große Upgrade.
Eine interaktive Online – Karte bietet einen Überblick über alle Projekte der vergangenen Jahre:
https://www.fahrradwien.at/projektkarte
| Bezirk | Projekt | Von – Bis | Anlageform | Länge in m | |
| 1. | 1010 | Dominikanerbastei | Barbaragasse – Bäckerstraße | Fahrradfreundliche Straße | 160 |
| 2. | 1010 | Ring | 1. Abschnitt | 700 | |
| 3. | 1020 | Obere Donaustraße | Rembrandtstraße – Scholzgasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 410 |
| 4. | 1020 | Dr.-Natterer-Gasse | Engerthstraße – Roman-Köhler-Steg | Zwei-Richtungs-Radweg | 110 |
| 5. | 1030 | Landstraßer Hauptstraße | Juchgasse – Schlachthausgasse | Ein-Richtungs-Radweg | 1.560 |
| 6. | 1030 | Würtzlerstraße | Erdbergstraße – Markhofgasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 100 |
| 7. | 1040, 1050 | Wiedner Hauptstraße (2. Abschnitt) | Johann-Strauß-Gasse – Hartmanngasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 250 |
| 8. | 1050 | Rudolf-Sallinger-Park | Stollberggasse – Hartmanngasse | Geh- und Radweg | 65 |
| 9. | 1080 | Josef-Matthias-Hauer-Platz | Josefstädterstraße – Skodagasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 30 |
| 10. | 1090 | Althanstraße | Julius-Tandler-Platz – Onr. 12 | Ein-Richtungs-Radweg | 385 |
| 11. | 1090 | Währinger Gürtel | Sobieskigasse – Nußdorfer Straße | Zwei-Richtungs-Radweg | 110 |
| 12. | 1090 | Garnisongasse | Universitätsstraße – Frankgasse | Radfahrstreifen | 160 |
| 13. | 1100 | Clemens-Holzmeister-Straße | Herta-Firnberg-Straße – Wienerbergstraße | Radfahren gegen die Einbahn & Fahrradfreundliche Straße | 320 |
| 14. | 1100 | Bitterlichstraße inkl. Kreuzung An der Ostbahn | An der Ostbahn – Max-Mauermann-Gasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 150 |
| 15. | 1100, 1050 | Landgutgasse | Unterführung ÖBB – Margaretengürtel | Ein-Richtungs-Radweg | 320 |
| 16. | 1100 | Neilreichgasse | Hasengasse – Davidgasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 630 |
| 17. | 1120 | Eibesbrunnergasse | Unter-Meidlinger Straße – Wienerbergstraße | Zwei-Richtungs-Radweg | 180 |
| 18. | 1140 | Wienflussweg | Nikolaisteg – Brückenweg | Geh- und Radweg | 1.080 |
| 19. | 1140 | Drechslergasse | Märzstraße – Goldschlagstraße | Radfahren gegen die Einbahn | 130 |
| 20. | 1150 | Mariahilfer Straße (2. Abschnitt) | Clementinengasse – Anschützgasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 720 |
| 21. | 1190 | Nußdorfer Lände ggü ON 41 | Nußdorfer Lände ON 39 – ON 43 | Ein-Richtungs-Radweg | 50 |
| 22. | 1210 | Leopold-Ferstl-Gasse | Floridsdorfer Hauptstraße – Schöpfleuthnergasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 115 |
| 23. | 1210 | Brünner Straße | Am Spitz – Karl-Schäfer-Gasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 1.060 |
| 24. | 1210 | Adolf-Loos-Gasse # Lhotskygasse | Verbesserung der Kreuzungssituation | 1 | |
| 25. | 1210 | Ruthnergasse # Justgasse | Verbesserung der Kreuzungssituation | 1 | |
| 26. | 1210 | Anbindung Gerichtsgasse | Prager Straße – Gerichtsgasse Onr. 1 | Zwei-Richtungs-Radweg & Geh- und Radweg | 35 |
| 27. | 1220 | Erzherzog-Karl-Straße (2. Abschnitt) | Industriestraße – Donaustadtstraße | Zwei-Richtungs-Radweg | 480 |
| 28. | 1220 | Donaustadtstraße | Lange Allee – Steg Viktor-Kaplan-Straße | Zwei-Richtungs-Radweg | 330 |
| 29. | 1220 | Mendelssohngasse | Am Kaisermühlendamm – Schüttauplatz | Radfahren gegen die Einbahn | 180 |
| 30. | 1220 | Breitenleer Straße | Ziegelhofstraße bis Breitenleer Straße ON 215 | Ein-Richtungs-Radweg | 135 |
| 31. | 1230 | Auer-Welsbach-Straße und Kirchfeldgasse | Karl-Heinz-Gasse bis Altmannsdorfer Straße | Fahrradstraße | 610 |
| 32. | 1230 | Lehmanngasse (1. + 2. Abschnitt) und Liesinger Platz | Fabergasse – Franz-Parsche-Gasse | Zwei-Richtungs-Radweg | 520 |
| 33. | 1230 | Liesingbachradweg (Bauteil 3) | Atzgersdorf – Bhf. Liesing | Geh- und Radweg | 1.400 |
| 12.487 |













