Seit 35 Jahren besteht das carla Nord, einer der drei Second Hand-Shops der Caritas in Wien, in der Steinheilgasse. Es ist nicht nur die größte Verkaufsstelle, der größte Sammelpunkt für Waren, sondern auch der ,Umschlagplatz‘ für die Handy aus der Ö3-Wundertüte und steht für für soziale Verantwortung mit ökologischer Nachhaltigkeit.
„Die mehr als 60 carlas in ganz Österreich sind nicht nur Shops, sondern auch Statements – gegen Fast Fashion und Wegwerfkultur und für einen sorgsameren Umgang, mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Die carlas bieten allen Kundinnen und Kunden gut sortierte Mode, Hausrat, Möbel und vieles mehr – in top Qualität zu fairen Preisen“, betont Caritasdirektor Klaus Schwertner bei der kleinen Feier in der Steinheilgasse. Dabei dienen die carla-Shops nicht nur als ein Ort des verantwortungsvollen Einkaufens, sondern geben auch Menschen eine Chance, den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu schaffen: „Die carla-Shops bieten Beschäftigungsmöglichkeiten für langzeitarbeitslose Menschen, die Schwierigkeiten haben, auf dem regulären Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Allein im carla Nord konnten so im letzten Jahr fast 100 Personen unterstützt werden“, so Schwertner weiter. Hier tragen jeder Einkauf und jede Spende dazu bei, Menschen in Not zu unterstützen und Ressourcen zu schonen.




Reinhard Schoinz, der den Shop leitet und von Beginn an dabei ist, zieht eine persönliche Bilanz: „Wir erleben hier täglich, wie viel Potenzial in Second Hand steckt – nicht nur in den Produkten, sondern vor allem in den Menschen. Das carla Nord ist ein Ort des Miteinanders, der zeigt, wie Hilfe konkret und nachhaltig wirken kann – und das seit 35 Jahren.“
Auch die Zahlen machen die Wirkung sichtbar: In den drei carlas in Wien wurden allein im letzten Jahr über eine Million Sachspenden abgegeben und weiterverwendet. Mehr als 230 Menschen fanden an allen drei Standorten Beschäftigung und Unterstützung beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, über 60 Einrichtungen der Caritas wurden direkt unterstützt und 616 Haushalte mit knapp 2.100 armutsbetroffenen Menschen erhielten konkrete Hilfe.















