Drei Festnahmen bei Kundgebungen am Franz-Jonas-Platz

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Floridsdorf: Drei Festnahmen bei Kundgebungen am Franz-Jonas-Platz. Größtenteils friedlich verliefen gestern Abend die beiden Demos am Floridsdorfer Franz Jonas-Platz. Die FPÖ hatte zur „Demo gegen Massenquartiere für Flüchtlinge“ aufgerufen, direkt beim Eingang zum Bahnhof fand die Gegen-Demo statt. Teilgenommen haben laut den Veranstaltern 2000 bzw. 1000 Personen (die Polizei spricht von circa je 500).
Die Polizei bilanzierte mit drei Festnahmen bei den Kundgebungen am Franz-Jonas-Platz und war selbst mit 350 Mann vor Ort.

„Die heute am Franz-Jonas-Platz abgehaltenen Veranstaltungen verliefen größten Teils ohne Zwischenfälle. Ein direktes Zusammentreffen der Veranstaltungsteilnehmer konnte von der Polizei verhindert werden. Beim Versuch die gegen die FPÖ gerichtete Demonstration zu stören, wurden drei Männer festgenommen nachdem sie Polizeibeamte, die die Störaktion verhinderten, attackiert hatten. Des Weiteren werden 14 Anzeigen sowie 41 Identitätsfeststellungen die im Zusammenhang mit den abgehaltenen Veranstaltungen stehen“, bilanzierte die Polizei – die mit weit mehr als den angekündigten 150 Polizisten vor Ort war.

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FPÖ-Landesparteiobmann HC Strache und Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus sprachen sich gegen die von SPÖ, ÖVP und Grüne geförderte Islamisierung in unseren Kindergärten, Schulen und im täglichen Leben auf der Straße aus. Abermillionen aus dem Steuertopf werden etwa für die 4 Euro-Monatskarte für illegale Einwanderer verbrannt, während den Ärmsten der Armen der Heizkostenzuschuss von SPÖ und Grünen ersatzlos gestrichen wurde. „Im Dienste der Asylindustrie und des Gutmenschentums wird gemeiner Verrat an der einheimischen Bevölkerung begangen, wir lassen uns das nicht länger gefallen. Ein Bundespräsident Norbert Hofer wäre daher ein starkes Signal für unsere Kultur, unsere Werte und die Zukunft unserer Kinder“, lautete der Tenor der Wiener FPÖ-Spitze.

Ein Zeichen der Solidarität wollten die Veranstalter der „Gegen-Demo“ setzen: „Gerade wo Identitäre unter der schützenden Hand der FPÖ Schutzsuchende angreifen, wieder hunderte Menschen auf ihrer Flucht im Mittelmeer ertrinken und eine Regierung einen angeblichen Notstand herbeiredetherbeiredet, ist es wichtiger denn je, antifaschistischen Widerstand zu leisten“, sagt Karin Wilflingseder, Sprecherin der Plattform für eine menschliche Asylpolitik.02web

Wilflingseder beschwerte sich über die Polizei, die „den Zugang zur antifaschistischen Kundgebung erschwerte“. Dennoch wundert sich Michael Genner, Sprecher der Plattform: „Es stellt die Frage, welches Bild die Polizei dadurch vermitteln will, dass Antifaschist_innen durch Polizeisperren abgeschirmt werden, während der Zugang zur FPÖ völlig problemlos funktioniert.“

Bilanz: Die Polizei hat gute Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass am unübersichtlichen Franz-Jonas-Platz keine gröberen Ausschreitungen passiert sind.

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Bilder: © DFZ – Die Floridsdorfer Zeitung