Den fünften Tag fahren nun auf der Donaufelder Straße keinen Straßenbahnen. Dafür gibt es die Ersatzbuslinie 26E. Fragt man Fahrgäste wie gut das funktioniert, ist die Antwort zu 99 %: Gar nicht! Die Bisse sind zu klein, fahren nicht oft genug und nicht zur U1. Die Wiener Linien wollen derzeit nicht nachbessern und empfehlen Ausweichrouten .
Bis Ende Dezember tauschen die Wiener Linien in der Donaufelder Straße rund 1.100 Meter Gleise und entfernen damit mehrere Langsamfahrstellen. Zusätzlich wird die Haltestelle Carminweg erneuert und verbreitert. Während der Bauarbeiten ist die Buslinie 26E in der Hauptverkehrszeit im 4-Minuten-Intervall zwischen Floridsdorf und Josef-Baumann-Gasse unterwegs, so die Wiener Linien. Der Ersatzbus bindet die Haltestellen Hoßplatz, Fultonstraße, Carminweg und Josef-Baumann-Gasse an: „Ein Schienenersatzverkehr kann die Kapazität einer Straßenbahn oder U-Bahn nicht eins zu eins ersetzen, daher ist es wichtig, dass Fahrgäste auch großräumige Ausweichrouten nutzen“, empfehlen die Wiener Liniuen
Für Fahrgäste, die von der U1 nach Floridsdorf wollen – oder umgekehrt – gibt es – so die Wiener Linien -mehrere Alternativrouten (siehe auch Abbildungen im Anhang). Die Kombination U1 und S-Bahn dauert über Leopoldau rund 16 bis 20 Minuten oder über den Praterstern rund 20 bis 25 Minuten. Wir empfehlen unseren Fahrgästen, etwas mehr Zeit einzuplanen und auf eine der folgenden Routen auszuweichen:
- Mit der U1 bis Großfeldsiedlung und weiter mit dem 29A nach Floridsdorf
- Mit der U1 bis Leopoldau und weiter mit der S-Bahn nach Floridsdorf
- Mit der U1 bis Praterstern und weiter mit der S-Bahn nach Floridsdorf
- Mit dem Bus 27A zur Eipeldauer Straße bzw. mit dem 31A zur Leopoldauer Straße und weiter mit dem 29A nach Floridsdorf
- Mit dem 31A zur Siemensstraße und weiter mit der S-Bahn nach Floridsdorf


Die Wiener Linien weiter: Erfahrungsgemäß braucht es einige Tage, bis sich die Situation eingespielt hat und Fahrgäste ihre ideale Route gefunden haben. Wir beobachten die Situation derzeit intensiv und haben unser Personal besonders an den Verkehrsknotenpunkten Kagran, Kagraner Platz und Floridsdorf aufgestockt, um die Kund*innen besser über großräumige Alternativrouten aufzuklären. Weiters prüfen wir Maßnahmen für eine bessere Intervallstabilität und Fahrgastlenkung zu Alternativrouten, sodass der Ersatzbus Kapazitäten für jene Menschen bietet, die auf ihn angewiesen sind. Gleichzeitig sind die Bauarbeiten notwendig, damit unsere Fahrgäste auch künftig von einer verlässlichen Infrastruktur profitieren. Wir empfehlen Fahrgästen, ihre individuelle Route in der WienMobil App oder unter wienmobil.at zu planen und etwas mehr Zeit einzuplanen.















