Erste „Demenzfreundliche Bestattung“ der Stadt

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Manuela Wanzenböck und Sonja Dietl. Bild: Bestattung Wien.
Manuela Wanzenböck und Sonja Dietl. Bild: Bestattung Wien.

Hinterbliebene mit Demenz stellen ihre Angehörige im Trauerfall fast immer vor große Herausforderungen. „Um Angehörige und Betroffene in dieser sensiblen Phase bestmöglich zu unterstützen, bietet die Bestattung aWien mit der ‚Demenzfreundlichen Bestattung‘ ein neues Service an und begleitet Hinterbliebene und an Demenz erkrankte Angehörige vom Erstgespräch bis zur Trauerfeier“, sagt Jürgen Sild, Geschäftsführer der Bestattung Wien.

„Wir haben damit ein besonderes und in Wien einzigartiges Angebot für eine der sensibelsten Lebenssituationen geschaffen“, so Sild, weiter. Die speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen helfen Angehörigen, angemessen mit der Situation umzugehen, und gestalten den Abschied so, dass auch demenzerkrankte Personen einbezogen und geschützt werden.

Die Schulungen zur „Demenzfreundlichen Bestatter*in“ fanden im Rahmen einer internationalen Fortbildung in Deutschland statt. Ziel der Ausbildung ist, das Verständnis für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zu vertiefen und deren Teilhabe am Abschiedsprozess zu ermöglichen. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung sind Manuela Wanzenböck und Sonja Dietl von der Bestattung Wien die ersten Bestatter*innen in Wien, die dieses spezielle und sensible Service für Hinterbliebene anbieten können.

Mehr Informationen zur „Demenzfreundlichen Bestattung“:
www.bestattungwien.at/demenzfreundliche-bestattung
www.demenzfreundlichebestattung.de