Flexibel und wiederverwendbar: „Monti“, die mobile Schule, übersiedelt nach Floridsdorf

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Monti. Bild: David Bohmann.
Monti. Bild: David Bohmann.

Sie ist flexibel, mobil, wiederverwendbar, erweiterbar und erfüllt alle Anforderungen an einen modernen Schulbau: „Monti“, die mobile und modulare Schule, übersiedelt nun nach zwei Jahren Nutzung von der Montleartstraße in Ottakring in die Franklinstraße in Floridsdorf. Die mobile Schule wird um eine Küche mit Speisesaal erweitert und temporär als fünfklassige Expositur der Volksschule Mengergasse eingesetzt. Die Bezeichnung „Monti“ leitet sich vom ursprünglichen Standort der Erstaufstellung des mobilen Quartiers in der Montleartstraße ab. 

Schon in der Montleartstraße hat „Monti“ mit sechs lichtdurchfluteten Klassenräumen, zusammenhängende Freibereichen und kombinierten Gang/Pausenflächen die Anforderungen an einen modernen Lehrbetrieb erfüllt. Dazu gab es ein Lehrer*innenzimmer, Sanitärräume, eine Garderobe und einen Aufenthaltsraum für den Schulwart/die Schulwartin, sowie Lagermöglichkeiten. Mit nur geringem Aufwand wird die mobile Schule nun für den neuen Standort adaptiert. Erweitert wird der Bau für den Ganztagsschulbetrieb um einen Speisesaal und eine Küche. Zusätzlich wird eine Photovoltaikanlage am Dach installiert. Aufgrund des Bedarfs an Schulplätzen in der Region um die Mengergasse wird das „Monti“ voraussichtlich für fünf Jahre am neuen Standort bleiben. Danach kann das „Monti“ erneut in kürzester Zeit abgebaut und für einen anderen Standort neu konfiguriert und wiederverwendet werden. 

Stein

Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr weist auf die Besonderheit von „Monti“ hin: „Monti ist ein Erfolgsprojekt im Bildungsbereich von der ersten Stunde an und zeigt die enorme Flexibilität des Wiener Bildungssystems, die eine moderne Weltstadt wie Wien auszeichnet. Das innovative Projekt der mobilen Schule wird auch in Floridsdorf für alternativen Lernraum sorgen und so das Bildungsangebot in diesem großen Bezirk zusätzlich erweitern!“ 

„Der Bedarf an Pflichtschulplätzen in Wien steigt stetig. Die Stadt Wien ist daher bemüht durch unterschiedliche Maßnahmen den notwendigen Schulraum zur Verfügung zu stellen. Neben den vielen Neubauten, Erweiterungen und Sanierungen kommen auch alternative Formen zur Schulraumschaffung zum Einsatz. Ich bin froh darüber, dass wir hier mit unserer Partnerin der Wiener Infrastruktur Projekt GmbH eng kooperieren und damit moderne Lösungen finden.“ betont Andrea Trattnig, Leiterin der Abteilung Schulen (MA 56). 

Entwickelt wurde das System von der WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, im Auftrag der Stadt Wien – Schulen (MA 56).  

„Die modulare, mobile Schule ist ein nachhaltiger Beitrag zum Wiener Schulbetrieb. Immer wieder muss der Lehrbetrieb aufgrund von Sanierungsarbeiten, Umbauten oder Ähnlichem vorübergehend an einen anderen Ort verlegt werden. Das „Monti“ ist wiederverwendbar, flexibel und schnell an den jeweiligen Standort anpassbar und damit eine nachhaltige, ressourcenschonende Lösung für temporären Schulraumbedarf in Wien. Und das in bester baulicher Qualität und moderner Atmosphäre“, erklärt Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak.