Floridsdorf nach dem Weltkrieg

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Museumsleiter Ferdinand Lesmeister auf der Sissy-Lohner. Bild: DFZ.
Museumsleiter Ferdinand Lesmeister auf der Sissy-Lohner. Bild: DFZ.

Gleich zwei Ausstellungen hat das Floridsdorfer Bezirksmuseum aktuell neben der Dauerausstellung im Angebot: Einerseits die Jubiläumsschau ,120 Jahre Floridsdorf bei Wien‘ und seit Anfang März ,Floridsdorf von 1945-1955‘.

Der 21. Bezirk war bekanntlich von den Bombenangriffen in den letzten Kriegsmonaten besonders betroffen und war danach Teil der russischen Besatzungszone. Die Ausstellung, die Nachkriegsjahre werden aktuell wienweit in allen Bezirksmuseen beleuchtet, zeigt viele Fotos, aber auch Möbel und eine original Floridsdorfer Lohner-Sissy, die Museumsleiter Ferdinand Lesmeister stolz präsentiert (siehe
Foto).

Inhaltlich beschäftigt sich das Team des Bezirksmuseums mit Zerstörung und Wiederaufbau, den ersten Schritten zu einer neuen Verwaltung, dem wirtschaftlichen Aufschwung, neuen Wohnbauten, Kunst am Bau, Verkehr, Mode, Alltagsleben und Fußball in Floridsdorf.
Zu beiden Sonderausstellungen sind im Museum auch Extrausgaben von ,Unser schönes Floridsdorf – Blätter des Bezirksmuseums‘ erhältlich.

Und übrigens kann man in den Bezirksmuseen bis 20. Juni ,Stempel‘ sammeln und Preise gewinnen.

Bezirksmuseum, Prager Straße 33, 1210 Wien.
Geöffnet: Di., 15 – 17 Uhr, So., 10 bis 12 Uhr.
T: 0664/55 66 973; bm1210@bezirksmuseum.at