Samstag, 18. Juli, 2026
Start Aus dem Bezirk Floridsdorf soll Wiener Menschenrechtsbezirk werden.

Floridsdorf soll Wiener Menschenrechtsbezirk werden.

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Floridsdorf soll Wiener Menschenrechtsbezirk werden. Personen vlnr.: Heinz Berger (Grüne), Barbara Cermak (SPÖ), Judith Lederer (Neos) Bildnachweis: © SPÖ-Floridsdorf. Bild: SPÖ Floridsdorf.
Floridsdorf soll Wiener Menschenrechtsbezirk werden. Personen vlnr.: Heinz Berger (Grüne), Barbara Cermak (SPÖ), Judith Lederer (Neos) Bildnachweis: © SPÖ-Floridsdorf. Bild: SPÖ Floridsdorf.

SPÖ, Grüne und NEOS bringen in der kommenden Bezirksvertretungssitzung eine gemeinsame Resolution ein, um Menschenrechte als Leitlinie im Bezirk zu verankern.

Ganz im Sinne jener Menschlichkeit und Solidarität, für die Willi Resetarits stand, setzen die Fraktionen von SPÖ, Grünen und NEOS in Floridsdorf ein starkes überparteiliches Zeichen. Der gemeinsame Fototermin wurde bewusst vor dem Bildungscampus Hinaysgasse gewählt. Das Recht auf Bildung zählt zu den zentralen Menschenrechten – gleichzeitig trägt der Campus den Namen von Willi Resetarits, der sich wie kaum ein anderer in Österreich für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt eingesetzt hat.

„Und wo könnte sich der Beginn dieser Initiative besser erzählen lassen als vor dem Bildungscampus Hinaysgasse?“, sagt Barbara Cermak, Klubvorsitzende der SPÖ Floridsdorf. „Menschenrechte beginnen nicht abstrakt irgendwo auf Papier, sondern ganz konkret im Alltag: beim Recht auf Bildung, bei gleichen Chancen für Kinder, bei Respekt und Zusammenhalt im Bezirk.“

Mit der Resolution soll sichtbar gemacht werden, was in Floridsdorf längst gelebt wird: ein Bezirk, der auf Lebensqualität, Teilhabe und ein gutes Miteinander setzt. Als familienfreundlicher Bezirk und KlimaTeam-Bezirk investiert Floridsdorf seit Jahren massiv in Bildung, Grünraum und öffentliche Begegnungsorte.

„Menschenrechte zeigen sich auch darin, wie ein Bezirk gestaltet wird“, betont Heinz Berger, Klubvorsitzender der Grünen Floridsdorf. „Ob sichere Schulwege, neue Parks, Begrünung oder konsumfreie öffentliche Räume – all das entscheidet darüber, ob Menschen sich in ihrem Bezirk willkommen fühlen und gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilhaben können.“

Die Initiative „Wiener Menschenrechtsbezirke“ wurde vom Menschenrechtsbüro der Stadt Wien ins Leben gerufen. Zahlreiche Bezirke haben sich bereits angeschlossen und verankern damit die Menschenrechte als Leitlinie ihres politischen Handelns auf Bezirksebene. Floridsdorf soll nun ebenfalls Teil dieses Netzwerks werden.

„Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Spannungen zunehmen, braucht es ein klares Bekenntnis zu Demokratie, Respekt und Menschenwürde“, erklärt Judith Lederer, Klubvorsitzende der NEOS Floridsdorf, abschließend. „Dass wir diesen Antrag gemeinsam einbringen, zeigt: Menschenrechte sind keine Parteifrage.“