Floridsdorfer Friseure: “Da können wir unsere Salons gleich weiter zugesperrt lassen!“

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Fotos: Franz Hödl.
Fotos: Franz Hödl.

Empörung pur herrscht Friseuren. Grund: Die jüngste Entscheidung der Bundesregierung, dass Kunden  in Frisiersalons nur nach Vorweis eines maximal 48 Stunden alten negativen Corona-Tests bedient werden dürfen. „Wie sollen beispielsweise ältere und vielleicht sogar an Gehhilfen gebundene Personen, von denen sehr viele zu unseren Stammkunden zählen, zu einem gültigen Test gelangen? Aber auch andere Kunden, die wir bei der Terminreservierung auf den erforderlichen Test hingewiesen haben, haben mehr oder weniger deutlich reagiert und gleich sofort wieder abgesagt. Da können wir unsere vier Salons gleich weiter zugesperrt lassen!“, ärgert sich Michael Müllner (siehe Foto), Juniorchef von „Friseur Hollywood“ aus Floridsdorf – im Bild rechts.

Ins gleiche Horn stößt – so WIFF – Wir für Floridsdorf Peter Masarik vom Hair Styling-Salon in der Floridsdorfer Donaufelder Straße (Bild links): „Wir müssen jetzt diese Fehlleistung von Regierung und sogenannten Experten ausbaden. Denn viele Kunden verzichten unter solchen Umständen auf einen Friseurbesuch. Meine Frage: Wenn etwa in Schulen sogenannte Selbsttests möglich sind, warum nicht auch bei uns?“.

Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ist nach zahlreichen Unternehmer-Gesprächen jedenfalls klar: „Diese Vorgaben der Regierung sind – wieder einmal – völlig unausgegoren und vor allem realitätsfremd. Unter solchen Voraussetzungen lohnt sich für die meisten Friseure das Aufsperren überhaupt nicht. Statt die Unternehmer zu unterstützen und viele vor der drohenden Insolvenz zu bewahren, wird hier dem in den letzten Monaten geradezu aufblühenden Pfusch weiter Tür und Tor offen gehalten!“