Für Transdanubien: ÖVP fordert nach Unwettern Überprüfung von Kanalanlagen

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Einsatz in der Donaustadt. Bild: Privat.
Einsatz in der Donaustadt. Bild: Privat.

Donaustadt und Floridsdorf wurden im Raum Wien von den Unwettern der letzten Tage besonders hart getroffen. „Hunderte von Kellern standen bis zu 2 Meter unter Wasser. Ein großer Dank den Feuerwehrleuten, die rund um die Uhr im Einsatz sind“, meint ÖVP-Nationalrätin Gudrun Kugler. Sie fordert nun eine Auswertung: Welche Straßenzüge waren besonders stark betroffen? Was kann man daraus ableiten? 

Kugler hat mit vielen Menschen gesprochen, die vom Hochwasser betroffen sind: „Das Wasser strömte aus den Kanalöffnungen: Sind die Rohre groß genug, wo ja die Donaustadt in den letzten 10 Jahren 25% an Bevölkerung zugenommen hat? Wurden die Kanäle ordnungsgemäß gewartet? In der unteren Alten Donau berichteten uns Geschädigte, dass man vor zwei Wochen eine Kanalverstopfung gemeldet hatte, aber niemand gekommen war. Wieviel Beitrag an dem Unglück trägt die schnell fortschreitende Bodenversiegelung? Das Wasser weiß ja kaum mehr wohin! Wir dürfen nicht zulassen, dass alles verbaut wird! Fast die Hälfte der Gewässer Wiens befinden sich in der Donaustadt. Der Grundwasserspiegel ist deshalb hoch und starke Regenfälle führen schneller zu Überschwemmungen.“

Stein

ÖVP-Gemeinderät Erol Holawatsch sieht die gleiche Problematik in Floridsdorf: „Wir fordern von Bezirk und Stadt, die Einwohnerinnen und Einwohner ausreichend zu schützen.“

Gudrun Kugler. Bild: Privat.
Gudrun Kugler. Bild: Privat.